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Innere Medizin am Maria-Hilf-KrankenhausBarbara Beuscher-Willems wird neue Chefärztin im Bergheimer Klinikum

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Bergheim – Dr. Barbara Beuscher-Willems ist neue Chefärztin der Abteilung Innere Medizin am Maria-Hilf-Krankenhaus (MHK). Sie folgt auf Dr. Wolfgang Mück, der nach Angaben des MHK zum 30. April auf eigenen Wunsch aus dem Haus ausgeschieden ist. Mück habe die Abteilung fast fünf Jahre lang geleitet. „Wir bedauern seinen Weggang“, sagt MHK-Geschäftsführer Carsten Claus. Wolfgang Mück habe sich durch eine hervorragende Fachkenntnis ausgezeichnet.

Barbara Beuscher-Willems stammt aus Idar-Oberstein und bekennt sich seit einem Schulausflug nach Bonn zu ihrer Sehnsucht nach dem Rheinland. „Da wollte ich hin, und daher habe ich in Bonn studiert“, sagt die 57-Jährige. Zahlreiche Stationen, unter anderem an Kliniken im Siegerland und in Heilbronn, hätten sie letztlich nach Bergheim geführt, berichtet die gebürtige Rheinland-Pfälzerin.

Barbara Beuscher-Willems ist Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und kann eine Vielzahl von Zusatzqualifikationen vorweisen. Sie ist Diabetologin, Rettungsärztin und Ausbilderin in der Sonographie und zudem als Autorin medizinischer Fachliteratur bekannt. Erfahrungen habe sie auch in anderen Fachbereichen, etwa der Kardiologie, machen können, betont das MHK.

Kampf gegen Amputationen

Den reichen Erfahrungsschatz soll Beuscher-Willems nun am Maria-Hilf-Krankenhaus einsetzen. So setzt Geschäftsführer Claus darauf, dass die Medizinerin gerade die Bereiche Diabetologie und Sonographie ausweitet. „Diabetes ist eine Volksseuche, und die medizinischen Folgekosten durch die Krankheit sind enorm“, sagt Claus.

„Patienten mit Diabetes werden hier bereits behandelt, aber das kann man noch intensiver machen“, sagt Beuscher-Willems, die nach eigenen Angaben an drei Kliniken ein Diabeteszentrum aufgebaut hat. „Mein Steckenpferd ist die Behandlung des diabetischen Fußes.“ Zwar gebe es immer noch 28 000 Amputationen jährlich in Deutschland, doch seien die Eingriffe nicht mehr so weitgehend wie früher. „Da sind schon große Fortschritte erreicht worden“, sagt die Expertin.

Am Bergheimer Krankenhaus will Beuscher-Willems zudem die Kontrastsonographie einführen. „Die Ergebnisse sind sehr viel feiner, und es sind weniger Röntgenuntersuchungen nötig“, sagt die Ärztin. Die Ultraschalluntersuchung sei „eine warme Untersuchung, nah am Patienten, sie lenkt uns zur Krankheit hin“.

Auch will Barbara Beuscher-Willems Ultraschall-Fortbildungen für Kollegen anbieten, an denen auch niedergelassene Ärzte teilnehmen können.