Das Einfamilienhaus im Stadtteil Mödrath dürfte bis auf Weiteres unbewohnbar sein. Haben Dachdecker-Arbeiten den Brand ausgelöst?
Brand im DachgeschossPhotovoltaik-Anlage erschwert Einsatz der Feuerwehr in Kerpen

Mit einem Großaufgebot war die Feuerwehr in Kerpen-Mödrath im Einsatz. Im Dachstuhl eines Einfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen.
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Der Brand in einem Einfamilienhaus in Kerpen-Mödrath hielt am Donnerstag (10. September) die Feuerwehr bis in die Nacht in Atem. Aus ungeklärter Ursache war gegen 15.50 Uhr im Dachstuhl ein Feuer ausgebrochen. „Wir haben den Brand im Innenangriff und von außen über zwei Drehleitern bekämpft“, berichtete der Sprecher der Feuerwehr Kerpen, Regis Fwansoni. Sie war mit 60 hauptamtlichen Kräften und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten am Einsatzort. Unterstützt wurden sie von der Atemschutzabteilung der Frechener Feuerwehr und mit einer zweiten Drehleiter aus Bergheim.
Im Einsatz waren auch die Verpflegungseinheit aus Kerpen-Horrem, die Logistikabteilung der Einheit Kerpen-Buir und die Drohneneinheit aus Kerpen-Manheim. Doch auch gegen 19.30 Uhr konnte Fwansoni noch nicht abschätzen, wie lange der Einsatz an der Friedhofstraße noch dauern könnte. Ob die Hausbewohner in nächster Zeit in ihrem Wohnhaus wohnen können, sei laut Feuerwehrsprecher noch ungewiss.
Kerpen: Unklar, wann die Arbeiten auf dem Dach stattfanden
Auch zur Brandursache konnte er keine Angaben machen. Völlig offen ist auch, ob Dachdeckerarbeiten im Zusammenhang mit dem Brand stehen könnten. Wann genau die Arbeiten auf dem Dach stattfanden und was genau gemacht wurde, konnte die Feuerwehr nicht sagen. Erschwert wurde der Einsatz, weil auf dem Dach eine Photovoltaikanlage montiert ist.

Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig. Unter der Photovoltaik-Anlage saßen Brandnester.
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Beamte der Polizei des Rhein-Erft-Kreises sind vor Ort. Sobald das Feuer gelöscht ist und die Feuerwehr ihre Arbeiten abgeschlossen hat, werden die Kriminalpolizisten die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufnehmen.
Die Sindorfer Straße war zwischen dem Kreisverkehr Alte Landstraße und dem Kreisverkehr am Amtsgericht nur einspurig befahrbar, die Polizei regelte den Verkehr.