Die Kolpingstadt kommt mit einem blauen Auge davon. Die Kommunalaufsicht macht deutliche Hinweise zu sparen.
Haushalt genehmigtKerpen soll Bäderschließung aber nicht ausklammern

Kerpen muss in den kommenden Jahren sparen.
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Kreisdirektor Michael Vogel hat den Kerpener Haushalt für das Jahr 2026 genehmigt – ohne Auflagen, aber mit überaus deutlichen Hinweisen, in den kommenden Jahren erkennbar zu sparen. Dabei dürfe die Politik auch eine Schließung der Schwimmbäder nicht ausklammern.
Zudem müssten die Stadtbücherei wirtschaftlicher arbeiten und die Höhe der Gebühren für öffentliche Einrichtungen regelmäßig überprüft werden. Entsprechende Pläne müsse die Kolpingstadt bereits mit dem Haushalt für 2027 vorlegen, fordert Vogel in dem Schreiben an die Stadtverwaltung, das dieser Redaktion vorliegt.
Der Haushalt 2026 sieht städtische Ausgaben in Höhe von 311 Millionen und Einnahmen in Höhe von 295 Millionen Euro vor. Das Defizit in Höhe von 16 Millionen wird aus der Rücklage gedeckt.
Ausführlicher Bericht folgt.