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Wohnung in Kerpen durchsuchtUrlaubsvermittler sollen Kunden um Geld betrogen haben

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Polizeieinsatz mit Blaulicht (Symbolfoto).

Kerpen – Wegen mutmaßlichen Betrugs mit Urlaubsreisen hat die Polizei am Freitag in Kerpen die Wohnung eines Ehepaares durchsucht und eine sechsstellige Geldsumme sichergestellt. Die 32-jährige Frau und ihr 40-jähriger Ehemann sollen nach Angaben der Polizei Köln 2019 und 2020 mehr als 30 Urlaubsreisen zu vergünstigten Preisen vermittelt und die Bezahlung der Endkunden vereinnahmt haben.

Geld der Reisenden vereinnahmt

An die Reiseveranstalter hätten die Verdächtigen zunächst den regulären höheren Preis für die von ihnen vermittelten Reisen überwiesen. Dann hätten sie sich das Geld nach den Reisen aber zurückerstatten lassen, wie es von Polizei und Staatsanwaltschaft Köln hieß.

Das Geld sei in der Wohnung und einem Bankschließfach beschlagnahmt worden. Außerdem stellten die Fahnder einen „werthaltigen Pkw“ und mehrere Datenträger sicher. Die Verdächtigen blieben auf freiem Fuß, da sie einen festen Wohnsitz hätten, wie eine Sprecherin erklärte. (dpa/red)