Erfrischung für das GrünPulheimer Feuerwehr versorgt Bäume und Pflanzen mit Wasser

Die Feuerwehr ist bei der Hitze in besonderer Mission unterwegs, sie bewässert Bäume.
Copyright: Ruth Henn
Pulheim – Auch in diesem Jahr sind die freiwilligen Kräfte der Feuerwehr Pulheim wieder in besonderer Mission unterwegs. „Mit vier Löschwagen wird sie im ganzen Stadtgebiet wieder Bäume und Pflanzen mit Wasser versorgen“, sagt Stadtsprecherin Ruth Henn. Das Wasser dafür stelle erneut der Energieversorger RheinEnergie zur Verfügung.
In erster Linie versorge die Feuerwehr junge Bäume, die die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs gepflanzt hätten. „Ein solcher Baum muss mindestens drei Jahre ausreichend gewässert werden, bis sich die Wurzeln ausreichend gebildet haben.“
Drei Feuerwehrleute besetzen ein Löschfahrzeug
Jedes Löschfahrzeug werde wieder mit drei Feuerwehrleuten besetzt und etwa zwei Stunden unterwegs sein. „Derzeit ist eine tägliche Bewässerung nicht notwendig. Dies kann sich bei steigenden Temperaturen jedoch wieder ändern.“
Wie im letzten Sommer, als die Wehr wegen der hohen Temperaturen zwei Wochen lang täglich mit vier Löschwagen in der Stadt unterwegs war. Henn: „Dabei nutzten sie bis zu 10 000 Litern je Löschzug – also 50 Badewannenfüllungen.“ Das Wasser stamme aus dem Wasserwerk Weiler.
Eine Nachbehandlung ist nicht erforderlich
„Bei der Aktion kommt ausschließlich Grundwasser zum Einsatz, das von Natur aus bereits eine so hohe Qualität hat, dass eine Nachbehandlung nicht erforderlich ist“, sagt Unternehmenssprecher Christoph Preuß. Um auszuschließen, dass ein Fremdstoff ins Wasser gelange, werde es einmal über Aktivkohle gefiltert, bevor es ins Versorgungsnetz abgegeben werde.
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Ein Hinweis ist Christoph Preuß wichtig: Die Trinkwasserversorgung ist nicht in Gefahr. „Die Grundwassermengen in der Kölner Bucht sind sehr groß und erneuern sich selbst in trockenen Jahren genügend. Sogar mehrere trockene Jahre hintereinander stellen deswegen keine Gefahr für die Trinkwasserversorgung dar. Bürgermeister Frank Keppeler dankte den Wehrleuten, die 2018 rund 340 Stunden zusätzlich im Einsatz gewesen seien um junge Bäume in der Stadt zu schützen.



