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Glückliches EndeAus dem Brunnen am Guidelplatz in Pulheim sprudelt Trinkwasser

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Ein Brunnen aus Edelstahl.

Eine lange Geschichte hat ein Ende: Aus dem Brunnen am Guidelplatz sprudelt Trinkwasser.

Mit der Nachricht aus dem Rathaus endet eine lange, von Pannen begleitete Geschichte. Schon das Ausschreibungsverfahren verlief holprig.

Endlich, werden viele Menschen in Brauweiler denken. Nach erfolgreicher Untersuchung der entnommenen Proben, dem Nachweis der hygienischen Vorgaben und der notwendigen Abnahme durch das Gesundheitsamt verkündet Stadtsprecherin Ruth Henn, dass aus dem ersten Zulauf des Brunnens am Guidelplatz Trinkwasser fließt.

Passend zu den heißen Temperaturen könne es kostenfrei abgefüllt werden. Wobei eines zu beachten ist: „Trinkwasser kann jedoch aus hygienischen Gründen nur aus dem oberen, ersten Zulauf genutzt werden. Der zweite Zulauf in das untere Becken speist sich aus dem ersten Becken und ist somit kein Trinkwasser“, schränkt die Stadtsprecherin ein.

Pulheim: Diverse Pannen

Mit der Nachricht aus dem Rathaus endet eine lange, von Pannen begleitete Geschichte. Der Bau des Brunnens in Form eines Trogs, der nicht jedermann Sache ist, hatte sich immer wieder verzögert. Zwei öffentliche Ausschreibungsverfahren verliefen erfolglos. Angebote waren nicht eingegangen. In einem weiteren modifizierten, letztendlich erfolgreichen Verfahren hatte sich eine Firma gefunden.

Allerdings hat es deutlich länger gedauert, bis der Brunnen, der als Hommage an Nikolaus Lauxen, den Erbauer des Prälaturgebäudes, gedacht ist, fertiggestellt werden konnte. Zunächst hat die Stadtverwaltung die Pflasterarbeiten beanstandet. Die Firma hat daraufhin nachgebessert, da die Vewaltung nicht zufrieden war, musste sie erneut nachbessern.

Ende August 2025 hat die Verwaltung den Brunnen in Betrieb genommen, „zunächst jedoch nicht als Trinkwasserbrunnen“, erinnert Ruth Henn. Doch schon kurze Zeit später, im September, „musste sie ihn leider wieder abstellen, da eine Leckage im neu verlegten Wasserrohr aufgetreten ist“. 

Nachdem die Anschlussleitung repariert und die Leckage behoben war, hat die Verwaltung den Brunnen aus Edelstahl wieder in Betrieb genommen. Henn: „Nach einer etwa einwöchigen Dauerspülung ist das Wasser auf Trinkwasserqualität geprüft worden. Es folgten weitere Proben und schließlich die Abnahme durch das Gesundheitsamt.“