Abo

29-Jähriger von Bagger-Schaufel erschlagenTrauer nach tödlichem Arbeitsunfall in Pulheim

Lesezeit 2 Minuten
Blumen und Kerzen sind an der Unfallstelle aufgestellt bei Dansweiler aufgestellt worden.

Blumen und Kerzen sind an der Unfallstelle aufgestellt bei Dansweiler aufgestellt worden.

Der 29-Jährige kam ums Leben, nachdem sich eine Schaufel von einem Bagger gelöst hatte.

Frische Blumen, Kerzen und eine kleine Skulptur aus Steinen sind am Feldweg an der Landesstraße 91 (Am blauen Stein) in Pulheim-Dansweiler aufgestellt worden. Autofahrer drosselten beim Vorbeifahren am Donnerstagvormittag kurz die Geschwindigkeit, auch Fußgänger verlangsamten ihre Schritte und schauten auf die kleine Gedenkstätte.

Sie erinnert an den schrecklichen Unfall, bei dem am Mittwochvormittag dort, kurz hinter dem Ortsausgang Pulheim-Dansweiler Richtung Bergheim-Glessen ein 29-jähriger Mann zu Tode gekommen ist.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge soll der 29-Jährige mit seinem 32-jährigen Kollegen auf einem Feld in der Nähe der Landesstraße 91 mit einem Kleinbagger gearbeitet haben. Während der Arbeiten habe sich dann die Schaufel des Baggers gelöst und sei auf den 29-Jährigen gefallen. Ermittlungen laufen Noch ist aber völlig unklar, wie das passieren konnte.

Untersuchungen zu tödlichem Arbeitsunfall in Pulheim laufen

Die Untersuchungen zur Klärung der Unfallursache dauern laut Polizei weiterhin an. Bei den Ermittlungen gehe es vor allem um die Frage, wie sich die Schaufel von dem Kleinbagger habe lösen können. Pulheims Feuerwehrsprecher Wolfgang Schmitt erklärte auf Anfrage, dass die zur Unfallstelle gerufenen Feuerwehrleute und Rettungskräfte noch auf ihrer Anfahrt nach Dansweiler den Rettungshubschrauber Christoph 3 aus Köln zur Unterstützung gerufen haben.

Die Feuerwehrleute konnten den verunglückten Mann zwar schnell aus seiner Situation befreien, doch sämtliche von den Notärzten und Rettungsteams mit Unterstützung der Feuerwehrleute durchgeführten wiederbelebenden Maßnahmen waren am Ende vergeblich. Zu schwer war der junge Mann bei dem Unfall verletzt worden. Der 29-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Hubschrauber landete am Unfallort

Die Feuerwehr Pulheim war mit Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache und der Löschzüge aus Brauweiler und Pulheim unter der Leitung von Brandamtsrat Stephan Hambach ausgerückt. Die Feuerwehrleute übernahmen vor Ort auch die Sicherung und Vorbereitung der Hubschrauberlandung und kümmerten sich mit den Rettungskräften um die Unfallzeugen sowie um die Lebensgefährtin des 29-Jährigen und um seine Arbeitskollegen. Sie hatten das Unfallgeschehen zum Teil mit verfolgen müssen. Zu ihrer Betreuung wurden auch Notfallseelsorger und ein PSU-Team (Psychosoziale Unterstützung) zur Unfallstelle gerufen.

Die Polizisten sperrten die Landesstraße für die Dauer der Rettungsarbeiten und für die Tatortaufnahme weiträumig ab. Kriminalbeamte haben unmittelbar nach dem Unfall die Ermittlungen aufgenommen.

Rundschau abonnieren