Kein Blitzeis, keine schweren Verkehrsunfälle – Polizei und Feuerwehr melden keine besonderen Vorkommnisse.
Nur ein UnfallBefürchtetes Verkehrschaos durch Glatteis im Rhein-Erft-Kreis bleibt aus

Die Polizei meldete am Morgen eine ruhige Verkehrslage ohne größere Unfälle.
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Die Polizei hat die ersten Meldungen vom frühen Morgen aus der Leitstelle bestätigt: Das angekündigte Verkehrschaos im Rhein-Erft-Kreis durch überfrierende Straßen ist ausgeblieben. Es ereignete sich lediglich ein Unfall: In Erftstadt-Friesheim war ein Autofahrer war gegen 7 Uhr auf der Zülpicher Straße unterwegs. In einer Kurve war mit seinem Auto ins Rutschen und im Graben zum Stehen gekommen. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.
Zwischen Samstagmorgen (10. Januar) 8 Uhr und Sonntagabend (11.Januar) 20 Uhr hat die Polizei im Rhein-Erft-Kreis 23 wetterbedingte Einsätze im gesamten Rhein-Erft-Kreis wahrgenommen. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um Verkehrsunfälle mit Sachschaden. Die meisten Einsätze nahmen die Polizeikräfte in Brühl und Pulheim (jeweils fünf) wahr.
Am Samstag gegen 5.50 Uhr war ein Cuprafahrer von Quadrath-Ichendorf nach Oberaußen unterwegs. Im Bereich eines Wanderparkplatzes an der Landesstraße (L) 93 stieß der Cupra auf glatter Fahrbahn gegen einen VW Crafter. Ein Renaultfahrer habe den Zusammenstoß beobachtet und gebremst, um zu helfen. Dabei kollidierte ein Bus mit dem stehenden Renault. Mitarbeitende eines Transportunternehmens schleppten den beschädigten VW und den Cupra ab. Polizisten sperrten die L 93 bis etwa 9 Uhr.
In Frechen stürzte am Sonntagmorgen ein Mofafahrer gegen 9 Uhr auf dem Kaskadenweg auf der glatten Fahrbahn. Er zog sich leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.
Sonntagabend meldete sich gegen 20 Uhr eine Dame bei der Polizei und teilte mit, dass ein Auto in eine Hausfassade in Brühl-Pingsdorf gefahren sei. Auf glatter Fahrbahn sei eine Autofahrerin von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fassade eines Hauses kollidiert.
Ein ähnliches Bild der Einsatzlage meldete die Feuerwehr am Montagmorgen: Ein Sprecher der Feuerwehr-Leitstelle sprach von einem ruhigen Tagesbeginn ohne besondere Vorkommnisse.
Das ganze Wochenende waren immer wieder Streufahrzeuge zu sehen, die entsprechende Vorkehrungen getroffen haben. Auch Fußtrupps waren zu beobachten, die Bushaltestellen, öffentliche Plätze und Gehwege abstreuten. Offenbar haben die Mitarbeiter der Straßendienste einen guten Job gemacht. Mitentscheidend war bislang auch, dass das Thermometer nicht unter die Null-Grad-Grenze fiel und so der Schnee zu weichem Matsch wurde und nicht fror.

