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WhatsappbetrugSeniorin aus Rhein-Erft überweist mehr als 50.000 Euro

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Rhein-Erft-Kreis – Die Fälle von Betrugsfällen über WhatsApp häufen sich, meist erbeuten die Täter Summen von mehreren 1000 Euro. Nun aber brachten Unbekannte eine 72-Jährige um mehr als 50.000 Euro – auch für Polizeisprecher Thomas Held eine bisher noch nicht dagewesene Höhe. Die Rentnerin hatte auf mehrere WhatsApp-Nachrichten ihres vermeintlichen Sohnes reagiert und wiederholt hohe Summen überwiesen.

Der Absender behauptete, ihr Sohn zu sein. Er habe sein Handy verloren und besäße deshalb eine neue Telefonnummer. Da er mit dem Ersatzhandy keine Onlineüberweisungen durchführen könne, bat er um die Hilfe seiner Mutter. Erst als sich tags darauf der echte Sohn bei ihr meldete, fiel der Betrug auf. Die Frau alarmierte die Polizei und kontaktierte ihre Bank, um den Schaden einzudämmen.

Held empfiehlt, solche Nachrichten zu ignorieren und kein Geld zu überweisen. Bei Verdacht sollte man unter der altbekannten Telefonnummer den Angehörigen kontaktieren und die Polizei informieren. (jtü)