Planungssicherheit im Nahverkehr: Das Unternehmen erhält den Zuschlag für den ÖPNV für weite Teile des Kreises bis 2035.
NahverkehrRhein-Erft-Kreis verlängert Vertrag mit REVG bis 2035

Die REVG-Chefs: Geschäftsführer Martin Gawrisch, Aufsichtsratsvorsitzender Gregor Golland, Landrat Frank Rock und Geschäftsführer Walter Reinarz (v.l.).
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Die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH (REVG) wird weiterhin den Busverkehr im Rhein-Erft-Kreis erbringen. Der Rhein-Erft-Kreis beauftragte als Aufgabenträger das kreiseigene Verkehrsunternehmen REVG für weitere zehn Jahre bis 2035. Der neue öffentliche Dienstleistungsauftrag wurde von Landrat Frank Rock, den Geschäftsführern der REVG, Martin Gawrisch und Walter Reinarz, sowie Dezernent Uwe Zaar unterschrieben.
Damit schaffe der Kreis verlässliche Rahmenbedingungen für das Busangebot im öffentlichen Personennahverkehr im Kreisgebiet, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Der bisherige Vertrag habe seit dem Tag der Betriebsaufnahme der „neuen“ REVG vom 1. Januar 2019 bis 2028 gegolten.
Planungssicherheit, um wichtige Projekte voranzutreiben
Aufgrund des bis 2035 geltenden neuen Nahverkehrsplans habe der Rhein-Erft-Kreis die vorgezogene Beauftragung beschlossen, analog zur Laufzeit des Nahverkehrsplans. Damit gebe der Rhein-Erft-Kreis dem öffentlichen Nahverkehr eine langfristige Perspektive und die Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Maßnahmen des Nahverkehrsplan bis 2035, sagte Rock.
Die REVG erhalte außerdem die erforderliche Planungssicherheit, um zukunftsweisende Projekte voranzutreiben und nachhaltigen und klimaneutralen Verkehr ausbauen zu können. Gawrisch versprach zudem, das Angebot an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet auszurichten und die Entwicklung des ÖPNV durch Digitalisierungsprojekte und den Einsatz neuer technischer Innovationen voranzubringen. (otr)
