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Abkochgebot im Rhein-Erft-KreisBakterien im Trinkwasser nachgewiesen

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Im Wasserwerk Urfeld in Wesseling wurden E. coli-Bakterien entdeckt. Leitungswasser soll vorsorglich abgekocht werden. (Symbolfoto)

Im Wasserwerk Urfeld in Wesseling wurden E. coli-Bakterien entdeckt. Leitungswasser soll vorsorglich abgekocht werden. (Symbolfoto)

Im Wasserwerk Urfeld in Wesseling wurden E. coli-Bakterien entdeckt. Leitungswasser soll vorsorglich abgekocht werden.

Im Wasserwerk Urfeld in Wesseling sind E. coli-Bakterien gefunden worden. Darüber informierte das Büro des Landrats im Rhein-Erft-Kreis am Freitagabend (9. Oktober).

Ein endgültiges Ergebnis der Untersuchung steht bislang noch aus.

Leitungswasser vorsorglich nur abgekocht verwenden

Nach Angaben der Behörde gilt zum Schutz der Bevölkerung vorsorglich ein Abkochgebot für Trinkwasser. In Wesseling soll Leitungswasser unbedingt abgekocht werden, bevor man es trinkt. Das gilt so lange, bis die abschließende Untersuchung vorliegt und für die Kommune ausdrücklich Entwarnung gegeben wird.

Die Empfehlung betrifft ebenso Wasser, mit dem Speisen zubereitet werden, und auch beim Zähneputzen wird dazu geraten. Das Wasser soll dafür sprudelnd aufgekocht werden und danach abkühlen.

Bei dem Abkochgebot handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Sie orientiert sich an den Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA) zum Schutz der menschlichen Gesundheit.

Sobald die abschließenden Ergebnisse vorliegen und sich die Qualität des Trinkwassers endgültig bewerten lässt, will das Büro des Landrats die Bevölkerung darüber informieren, wie es weitergeht.

Hotline der Stadtwerke Wesseling für Fragen

Die Behörde appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Vorsichtsmaßnahme einzuhalten und auf weitere offizielle Mitteilungen zu achten. Wer Fragen hat, kann sich an eine Hotline der Stadtwerke Wesseling wenden. Sie ist unter der Nummer 02236-94420 erreichbar.

In Bornheim sind die Bakterien bislang nicht nachgewiesen worden. Sie können unter anderem schwere Durchfallerkrankungen und Erbrechen hervorrufen, im schlimmsten Fall sogar Nierenschäden. Weil die Bornheimer Stadtwerke ihrer eigenen Versorgung Wasser aus Wesseling beimischen, ist der Zulauf von dort mittlerweile gesperrt worden. Bis auf Weiteres gilt das Abkochgebot auch in Bornheim. (red)