Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen und die Dämmung entfernen. Die Polizei ermittelt.
Einsatz in der NachtFassade an Schule in Wesseling lichterloh in Flammen – L300 kurzzeitig gesperrt

Über die Drehleiter konnten die Feuerwehrleute das Feuer löschen und die Dämmung von der Fassade entfernen.
Copyright: Margret Klose
Es war genau 0.18 Uhr in der Nacht zum Freitag (22. Mai), als der Feuerwehr ein Fassadenbrand an der Johannes-Gutenberg-Schule in Wesseling an der Gartenstraße gemeldet wurde. Als die Feuerwehr wenig später unter der Einsatzleitung von Marc Simon am Einsatzort eintraf, standen Teile der Dämmung an der Außenfassade lichterloh in Flammen.

Für die Einsatzdauer musste auch die L300 im Bereich der Einsatzstelle gesperrt werden.
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Einsatzleiter Marc Simon war mit Einsatzkräften der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Feuerwehr am Einsatzort. Unter schwerem Atemschutz und über die Drehleiter konnten die Feuerwehrleute ein Ausbreiten der Flammen verhindern und das Feuer schnell löschen. Um anschließend auch auszuschließen, dass der Brand unter der Dämmung weiter kokelte, und möglicherweise noch größeren Schaden anrichten konnte, haben die Feuerwehrleute die Fassade mit Wärmebildkameras untersucht und die Dämmung abgeschlagen. Zusätzlich wurden das abgebrochene Dämmmaterial und die Fassadenwand noch einmal mit Wasser abgelöscht.

Blick von der Seite auf den Einsatz der Feuerwehr an der Schule.
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Noch in der Nacht waren auch die Brandermittler der Kriminalpolizei ausgerückt, um den Brandort nach Spuren zu untersuchen. In der Nacht erklärte ein Polizeibeamter an der Einsatzstelle zunächst: „Wir ermitteln wegen unklarer Brandursache.“ Am Morgen konnte eine Sprecherin der Polizei des Rhein-Erft-Kreises wesentlich konkreter werden: „Vieles deutet auf ein vorsätzliches Delikt“, sagte sie. Und: „Wir ermitteln wegen des Verdachts der Brandstiftung.“
Die gute Nachricht ist: „Die Schule muss wegen des Brands aus unserer Sicht nicht geschlossen bleiben“, sagte Marc Simon. „Der Unterricht kann ganz normal stattfinden“, ergänzte auch die Polizeibeamtin.