Der Münzschatz stammt aus der Zeit des römischen Kaisers Hadrian. Ein Sondengänger hatte ihn gefunden.
Einmalig in DeutschlandSensationeller Fund römischer Münzen bei Wesseling

Ein römischer Münzschatz wurde bei Wesseling gefunden. (Symbolfoto)
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Eine archäologische Sensation: Ein Sondengänger hatte bei Wesseling einen umfangreichen Münzschatz entdeckt. Es handelt sich dabei um den größten Hortfund aus der Zeit des römischen Kaisers Hadrian (76-138 n. Chr.) in Deutschland. Der Finder hatte bei einer genehmigten Suche mit einem Metalldetektor gezielt nach Gegenständen im Boden gesucht.
Dem vorbildlichen Verhalten des Mannes ist es nach Angaben eines Sprechers des Amts für Bodendenkmalpflege im Rheinland beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) zu verdanken, dass Experten aus Nideggen die Münzen vollständig bergen konnten. Welchen Umfang der Münzschatz hat, wie er entdeckt wurde, was für Untersuchungen vorgenommen wurden und was der Fund für die Wissenschaft bedeutet – all das soll am Dienstag (22. September) in Bonn erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Kaiser Hadrian bemühte sich als Herrscher intensiv um die Festigung der Einheit des Römischen Reiches, das er in weiten Teilen ausgiebig bereiste. Durch Zuwendungen und administrative Maßnahmen auf der Ebene der römischen Provinzen und Städte förderte er den Wohlstand und stärkte die Infrastruktur. Da er nur wenige Kriege führte war seine Regierungszeit für den weitaus größten Teil des Reichs eine Epoche des Friedens. (jtü)