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BasketballRhöndorf muss Doppel-Abstieg verkraften

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Esli Edigin von den Dragons muss im Endspiel in Bernau minutenlang behandelt werden.

Rhein-Sieg-Kreis – Bitteres Wochenende für die Dragons Rhöndorf: Sowohl die erste (von der Pro B in die 1. Regionalliga West) als auch die zweite Mannschaft (von der Ober- in die Landesliga) sind abgestiegen. Neunkirchen bleibt indes aussichtsreich im Rennen um den Klassenerhalt.

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Pro B Nord (Playdowns)

LOK Bernau – Dragons Rhöndorf 84:69 (22:12, 22:21, 22:26, 18:10). Vor über 800 Zuschauern kam es ausgangs des ersten und eingangs des zweiten Viertels zu zwei entscheidenden Spielphasen: Zunächst wollte bei den Dragons Viertel-übergreifend fünf Minuten lang kein Korb mehr fallen. Dafür gelang Gian Aydinoglu auf der Gegenseite noch rechtzeitig vor der Viertelsirene ein unglaublicher Dreier fast über die gesamte Länge des Spielfeldes – 22:12.

Edigin verletzt sich schwer

Dann verletzte sich Esli Edigin zu Beginn des zweiten Viertels schwer am Kopf. Eine 20-minütige Unterbrechung war die Folge, in der der Gästespieler verarztet und schließlich bei Bewusstsein mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde. Anschließend erhöhte Bernau auf 25:12.

Obwohl sich danach ein Duell auf Augenhöhe entwickelte, erholten sich die Dragons nicht mehr entscheidend. Bis zum Ende des dritten Viertels hatten sich die Gäste zwar noch mal auf 59:66 herangekämpft. Doch die Hoffnung auf eine spannende Crunchtime erfüllte sich nicht.

Für Co-Trainer Martin Otto, der sich mit Headcoach Julius Thomas permanent an der Seitenlinie abgewechselt hatte, sagte nach seinem letzten Spiel: „Eslis schwere Verletzung hat uns emotional getroffen. Trotzdem sind wir noch mal wiedergekommen. Die Mannschaft hat gekämpft, man kann ihr keinen Vorwurf machen.“

Dragons: B. Albrecht (4/1), Hounnou (8, 5 Rebounds), Mboya Kotieno (4), Frankl-Maus (5/1), Buchholz (11/2), Drews (15/1), Edigin (3), P. Albrecht (15/1), Müller, Ruediger (4), Ndiaye, Nellessen.

Oberliga (Playdowns)

Dragons Rhöndorf II – TV Neunkirchen Baskets 66:79 (19:17, 15:15, 13:24, 19:22). Die Neunkirchen Baskets hatten über die gesamte Partie eine stabile Defensive. Die Abschlussquote wurde allerdings erst nach dem Seitenwechsel besser, insbesondere bei Marc Berger und Nils Hunsche. Coach Alexander Biemer freute sich, „dass wir immer noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben. Es geht um uns, Hürth oder Zülpich. Und gegen beide spielen wir noch. Wir haben es also selbst in der Hand.“

Baskets: Isay (13/1), J. Klein (9/1), F. Hunsche (8), N. Hunsche (14), Werner (6), F. Klein, Berger (26), Heckel (2).