Bonn – Die Polizei hat mutmaßliche Dealer im Naturschutzgebiet Düne in Bonn-Tannenbusch entdeckt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hat am Dienstag eine Zivilstreife gegen 20.30 Uhr eine vierköpfige Gruppe junger Männer entdeckt, von denen ein süßlicher Marihuana-Geruch ausging.
Gemeinsam mit einer Streifenwagenbesatzung haben sie die Verdächtigen kontrolliert und Erstaunliches zutage gefördert: Ein 25-Jähriger, der gerade abfahrbereit auf einem Fahrrad saß, führte drei Beutel mit rund 150 Gramm Marihuana in seinem Fahrradkorb mit.
Drogen, Geld und Waffen sichergestellt
Ein 18-Jähriger hatte einen weiteren Beutel mit rund 50 Gramm Marihuana und einen verbotenen Schlagring dabei. Ein 19-Jähriger hatte über 1000 Euro in der Tasche, konnte aber nicht sagen, woher er das Geld hatte. Bei dem Vierten fanden die Beamten nichts Verdächtiges.
Die Ermittler brachten die mutmaßlichen Dealer zur Wache in der Innenstadt an der Bornheimer Straße und stellten das Betäubungsmittel, das Bargeld sowie den Schlagring sicher.
Sie überprüften die Personalien und entließen die jungen Männer anschließend wieder nach Hause. Die Ermittlungen laufen weiter. (red)
