Feuerwehreinsatz in HennefUrsache nach Carportbrand in Hennef weiterhin unklar

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Hennef – Lichterloh brannte am Dienstagmorgen ein Carport in Hennef. Kurz nach 5 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem im Wald, unweit der Sportschule zwischen Hennef und Söven gelegenen Haus gerufen. Ein Carport stand in Flammen, drohte auf das direkt angrenzende Wohnhaus überzugreifen.
Von zwei Seiten ließ Brandinspektor Dieter Colling mit zwei C-Rohren angreifen. Zwei weitere Trupps beorderte er zur Erkundung ins Wohnhaus. Durch das schnelle Eingreifen der Wehr, die mit 34 Einsatzkräften vor Ort war, war das Feuer bald unter Kontrolle. Um 5.50 Uhr konnte Colling "Feuer in der Gewalt" melden.
Auf den Brand aufmerksam geworden war der 52-jährige Hausbewohner durch den Lärm eines geplatzten Fensters. Er und die gleichaltrige Ehefrau verließen unverzüglich das Haus, es gab keine Verletzten. Eine Gasflasche, die im Carport lagerte, kühlte die Feuerwehr mit Wasserstrahl.
Dachverkleidung und Außenwand des Wohnhauses wurden durch die Hitze ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Da Brandgeruch und Ruß durch das beschädigte Fenster ins Innere gedrungen waren, setzte die Feuerwehr einen Hochdrucklüfter ein. Gegen Ende des Einsatzes untersuchte die Wehr vom Drehleiterkorb aus das Dach auf Glutnester, setzte hierfür eine Wärmebildkamera ein. Über die Brandursache ist derzeit ebenso wenig bekannt wie über die Höhe des Sachschadens. Die Polizei beschlagnahmte die Brandstelle, Spezialisten werden zur Untersuchung herangezogen.
