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Tier in Stall am Rhein in NotHelfer konnten hilfloses Pferd nicht mehr aufrichten

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Die Feuerwehr versuchte, das Tier anzuheben.

Rhein-Sieg-Kreis – Alle Anstrengungen von Freiwilliger Feuerwehr, Tierarzt und Helfern waren am Ende vergebens. Ein vier Jahre altes Pferd musste am Mittwoch eingeschläfert werden. Das rund 600 Kilogramm schwere Tier lag auf dem Boden seiner Box in einem Pferdestall in der Nähe des Rheins.

Die Besitzerin und weitere Besucher sowie Mitarbeiter des Reiterhofs bemühten sich, das Pferd auf die Beine zu bringen. Ein Tierarzt wurde zu Hilfe gezogen, der Medikamente und Infusionen einsetzte.

Gegen 11.45 Uhr alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, um den Körper anzuheben. Sie benutzten Gurte, arbeiteten mit Hebekissen, Sägespänehaufen und Keilen, um die Bemühungen des zeitweise mit den Beinen strampelnden Patienten zu befördern.

Hennefer Feuerwehr brachte spezielles Tierhebegeschirr

Von der Hennefer Feuerwehr kam ein Feuerwehrmann mit einem speziellen Tierhebegeschirr. Doch in der schmalen Boxengasse war wenig Platz, um Hebel anzusetzen oder mit schwerem Gerät zu fahren. Zudem bestand die Gefahr, dass Wehrleute von Tritten verletzt werden könnten.

Von einem benachbarten Stall kam die Besitzerin mit einem kleinen Traktor, der über eine Hebeeinrichtung verfügt. Er passte in die Gasse. Über Umlenkung konnten die Gurte das Tier zumindest etwas anheben.

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Allerdings kam es immer noch nicht auf die Beine. Bei einem Stockmaß von 1,65 Meter war nach oben sehr wenig Raum. Nach Angaben des Leiters der Feuerwehr hätten in einem nächsten Schritt Teile des Stalls abgebaut werden müssen, um Platz zu schaffen.

Da der Erfolg allerdings nicht gesichert war, entschied der Tierarzt, das Pferd einzuschläfern. Unklar blieb zunächst, was die Ursache für den Zustand war. Eine schwere Krankheit oder möglicherweise eine Vergiftung könnten nach Angaben der Beobachter verantwortlich sein.