Nach Angaben der Polizei hat die 77-Jährige aus Hennef vermutlich eine Rotlicht zeigende Ampel überfahren.
Zwei VerletzteAutofahrerin rammt in Hennef auf einer Kreuzung ein Handwerkerfahrzeug

Eine 77 Jahre alte Autofahrerin missachtete vermutlich eine Rotlicht zeigende Ampel und rammte ein Handwerkerfahrzeug.
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Bei einem Unfall auf der Kreuzung der Landesstraße 333 mit der Stoßdorfer und der Löhestraße in Hennef sind am Dienstag zwei Menschen verletzt worden. Eine 77 Jahre alte Autofahrerin aus Hennef war von Hennef kommend in Richtung Sankt Augustin unterwegs. Gegen 11.10 Uhr wollte sie den Verkehrsknotenpunkt überqueren. Nach Angaben von Zeugen, so die Polizei, überfuhr sie dabei vermutlich eine Rot zeigende Ampel.
Ein Lastwagen, der von Geistingen kommend in das Gewerbegebiet Hennef-West fahren wollte, konnte durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß vermeiden. Ein 48 Jahre alter Mann am Steuer eines Kleintransporters, ebenfalls aus Hennef, war in Richtung Geistingen unterwegs. Er konnte weder bremsen noch ausweichen. Der Wagen der Frau traf das Handwerkerfahrzeug mit erheblicher Wucht am linken Vorderreifen.
Beide Fahrzeuge mussten schwer beschädigt abgeschleppt werden
Der Ford des 48-Jährigen wurde herumgeschleudert und blieb auf dem Fußgängerüberweg um 135 Grad versetzt stehen. Der Opel der Seniorin rutschte nach links gegen eine Ampel, die Front war erheblich beschädigt. Sowohl die mutmaßliche Unfallverursacherin als auch der andere Fahrer erlitten Verletzungen. Zwei Rettungswagen und ein Notarzt fuhren ebenso zur Unfallstelle wie Polizei und Feuerwehr.

Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge sperrten zunächst die Kreuzung ab.
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Denn in einer ersten Meldung hieß es, dass aus der Ampel Rauch aufsteige. Doch das bestätigte sich bei Eintreffen der Wehrleute nicht. Sie klemmten die Batterien ab und streuten die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes versorgten die beiden Patienten, bevor sie ins Krankenhäuser gebracht wurden. Der Hund, der bei der 77-Jährigen mit im Auto saß, blieb unverletzt.
Beide Wagen waren so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Kreuzung war für die Unfallaufnahme und Rettungsarbeiten rund eine Stunde lang gesperrt, Verkehrsteilnehmer konnten allerdings in die Tangenten zu den Straßen abbiegen. Polizisten regelten den Verkehr, zwischenzeitlich bildeten sich Staus.