Für die Tankstelle am Kreisel ist die Lage besonders bitter. Nur ein Bruchteil der Kunden sei noch da, sagt ein Mitarbeiter.
Weg ins Zentrum als HerausforderungBaustelle – Warther Kreisel in Hennef ist komplett gesperrt

Am Warther Kreisel treffen sich Frankfurter Straße, Wippenhohner Straße und Bröltalstraße. Zwei Wochen lang ist er komplett gesperrt.
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Während Schulkinder die Ferien nutzen, um etwa ein bisschen Fußball zu spielen, nutzt die Stadt Hennef die Zeit, um den Asphalt auf ihren Straßen zu flicken. Und obwohl zurzeit viele am Strand in den Bergen oder ganz weit weg von Europa sind, machen die zahlreichen Baustellen in der Stadt der 100 Dörfer Probleme.
Den Hennefer Stadtkern mit dem Auto zu erreichen, ist zu einer echten Herausforderung geworden. Da ist die Vollsperrung auf der Frankfurter Straße zwischen dem Stadtkern und der Autobahnauffahrt Hennef-West. Eine Umleitung führt die Autofahrer auf die Stoßdorfer Straße beziehungsweise auf die Bonner Straße.
Kreisverkehr ist aus keiner Richtung befahrbar
Wer nun von dort aus Richtung Bröl- oder Siegtal fahren möchte, der landet schnell vor der nächsten Baustellenwand: dem Warther Kreisel. Von keiner der vier Richtungen kann man das Rondell aktuell befahren. Besonders bitter ist das für die Tankstelle, die sich dort befindet. Als „Vollkatastrophe“ bezeichnet ein Mitarbeiter die Lage. „Ein Bruchteil der Leute ist noch da“, berichtet er über den Verlust der Kunden.

Auf der Frankfurter Straße in Höhe des alten Amtsgerichts, das heute das Kinder- und Jugendzentrum Key beherbergt, wird ebenfalls gebaut.
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Die Tankstelle ist zur Sackgasse geworden, die Ausfahrt zur aufgerissenen Bröltalstraße abgesperrt. Die Zapfsäulen können also nur noch von der Warther Siedlung aus angefahren werden, und nach dem Tanken heißt es: bitte wenden. Die Bäckerei, die die Tankstelle beliefert, sei direkt am ersten Tag der Baustelle angewiesen worden, nur noch die Hälfte zu liefern. „Und das ist noch mehr als genug“, meint der Mitarbeiter.
Handwerker, die sich morgens dort ihr Frühstück besorgten, kämen kaum noch. Aktuell verzeichne die Tankstelle ein Minusgeschäft, der Mitarbeiter findet die Sanierung der Fahrbahn trotzdem sinnvoll: „Das lohnt sich, mal die Schlaglöcher zu füllen.“ Lange müssen die Hennefer das Baustellenspektakel auch nicht mehr aushalten, Anfang September soll der Verkehr überall wieder fließen.
Spätestens für das Stadtfest, das am 18. September beginnt, muss wieder freie Bahn sein. Die nächste Baustelle lässt aber nicht lange auf sich warten: Noch in diesem Jahr soll der Knotenpunkt am Ende der Autobahn 560, die dort in die B8 übergeht, voll gesperrt werden. Die dortigen Fahrbahnverbreiterungen und -sanierungen sowie Kanalbauarbeiten sollen 18 Monate dauern.
