DiebstahlWarum der Hennefer Ortsteil Hanf jetzt nur noch „geschlossene Ortslage“ heißt

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Auf einem Ortseingangsschild steht „geschlossene Ortslage, Ersatz-Ortstafel, Rhein-Sieg-Kreis“.

Für den Stadtteil Hanf gibt es inzwischen drei unterschiedliche Ortsschilder, auch eines mit der Aufschrift „geschlossene Ortslage“.

In den vergangenen Jahren wurden die Ortsschilder immer wieder abgeschraubt. Allein 15 städtische Schilder wurden zwischen 2021 und 2023 erbeutet.

Hanf - damit kann wohl jeder was anfangen. Leider, werden sich die Hennefer Stadtverwaltung und die Bewohner des gleichnamigen Stadtteils wohl denken. Denn in den vergangenen Jahren wurden die Ortseingangs- und -durchfahrtsschilder immer wieder abgeschraubt und gestohlen. Allein 15 städtische Schilder wurden zwischen 2021 und 2023 erbeutet, wie Stadtpressesprecherin Mira Steffan auf Anfrage sagte.

Die Stadt hat ihre Schilder diebstahlsicher gemacht

Jedes koste 121,78 Euro, ohne den Arbeitsaufwand für die Installation. Die fünf Exemplare in ihrer Zuständigkeit hat die Stadt jetzt diebstahlsicher gemacht. Die Tafel mit den Ortsangaben sind mit dem Metallrahmen verschweißt, der wiederum fest verschweißt ist mit dem Mast. Seither ist keines mehr verschwunden.

Auf einem gelben Ortseingangsschild steht Hanf, Stadt Hennef (Sieg), Rhein-Sieg-Kreis.

Für den Stadtteil Hanf gibt es inzwischen drei unterschiedliche Ortsschilder, hier das geschweißt von der Stadt.

Aber da gibt es ja auch noch die drei Schilder des Landesbetriebs Straßenbau NRW. Von denen – sie sind alle geschraubt – ist wieder eins weg, das am Ortseingang auf der Eudenbacher Straße. Weil so schnell kein neues beschafft werden kann, gibt es jetzt einen Ersatz: „geschlossene Ortslage – Ersatz-Ortstafel“. Sieht zwar nicht so schön aus, wird aber wohl so schnell nicht Ziel von Dieben werden. Und es muss da stehen, damit klar wird: Hier beginnt die geschlossene Ortschaft.

Die beiden Ortsdurchfahrtsschilder im Tal an der Hanfbachtalstraße sind noch da, gut verschraubt, aber nicht geschweißt. Sie sind die dritte Variante von Schildern für einen Stadtteil, in dem 242 Menschen leben (Stand 9. Januar 2024).

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