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Gefälschte Bank-MailsHennefer Ehepaar verliert 13.000 Euro an Betrüger

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Cyberkriminalität

Symbolbild

Hennef – Derzeit häufen sich Meldungen über betrügerische SMS und E-Mails, in denen Täter an die Bankdaten ihrer Opfer kommen wollen. Das berichtet die Polizei. Die Opfer erhalten SMS oder E-Mails, die den Anschein erwecken, von der jeweiligen Hausbank zu kommen, etwa der örtlichen Sparkasse oder Volksbank-Filiale.

Aus dem Text geht hervor, dass das Zugangsverfahren für das Online-Banking erneuert wurde oder die Verifizierung des Kontos nicht abgeschlossen sei. Außerdem werden die Geschädigten aufgefordert, auf den in der SMS oder E-Mail enthaltenen Link zu klicken. Dieser führt zu einer gefälschten Internetseite, die ebenfalls der der Hausbank gleicht.

Dort müssen die Betrugsopfer ihre echten Zugangsdaten für das Online-Banking eingeben. Mit den geklauten Daten überweisen die Täter im Hintergrund Geld, ohne dass die Geschädigten dies bemerken. Die Abbuchungen werden dann in den meisten Fällen erst auf den Kontoauszügen festgestellt. So erging es Anfang April auch einem Ehepaar aus Hennef. Ihm wurde knapp 13.000 Euro gestohlen.

Die Polizei rät, solche E-Mails oder SMS sofort zu löschen und niemals auf den enthaltenen Link zu klicken. Banken fragen niemals nach den Zugangsdaten für das Online-Banking. (mfu)