Jugendliche sollen Freizeiteinrichtungen auf die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit und ohne Behinderungen untersuchen.
14 bis 27 JahreHennef sucht Freiwillige, um Inklusion in der Stadt zu testen

In der Meys Fabrik ist die Stadtbibliothek untergebracht, eine wichtige Freizeiteinrichtung der Stadt.
Copyright: Ralf Rohmoser-von Glasow
Die Stadt sucht junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren, die im Zeitraum von September bis Dezember Freizeiteinrichtungen untersuchen möchten. Dafür zahlt die Stadtverwaltung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie organisiert mit dem Verein „Für alle Hennef“ mit Mitteln des Bundesförderprogramms „Das Zukunftspaket“ ein Inklusionsprojekt.
Die Gruppe soll herausfinden, wie Einrichtungen auf die individuellen Bedürfnisse von jungen Menschen mit und ohne Behinderungen eingestellt sind. Die zu beantwortende Frage lautet: Gelingt Inklusion, und was gehört noch dazu, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen? Die Teilnehmer sollten stellvertretend für möglichst viele andere Gleichaltrige ihre Meinung abgeben. Diversität ist gefragt, ein buntes, vielseitiges Spektrum soll abgebildet werden.
Unterstützung ist auf vielen Ebenen möglich, vom Fahrdienst über Assistenzkräfte bis hin zu Dolmetscherinnen und Dolmetschern. Menschen aus Hennef zwischen 16 und 27 Jahren, die Lust haben mitzumachen, können bis zum 30. August eine Bewerbung schicken und darin schildern, warum sie bei „Inklusion gesucht“ dabei sein möchten. Anna Seidel vom Amt für Kinder, Jugend und Familie beantwortet Fragen unter 02242/88 84 74 oder per Mail.
Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung und die Stiftung SPI setzen es um, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung organisiert die „Kinder- und Jugendbeteiligung im Zukunftspaket“. (rvg)

