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Baumaßnahme abgeschlossenDie B484 in Lohmar-Donrath ist nun sicherer für alle

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B484: Verkehrsfreigabe der Farhbahn

Der Rad- und Gehweg neben der Fahrbahn wurde modernisiert und verbreitert.

Der Verkehr auf der B484 fließt wieder. Es wurden unter anderem die Fahrbahn erneuert sowie der Rad- und Gehweg verbreitert.

Nach fast zwei Jahren Bauzeit: Im April konnte die Fahrbahn der B484 in Lohmar-Donrath wieder komplett freigegeben werden. Jetzt wurde sie feierlich wiedereröffnet. Auch Vertreter aus dem Landesverkehrsministerium waren vor Ort. Der Direktor von Straßen.NRW betonte die hohe Bedeutung der stark frequentierten Straße für die gesamte Region.

Fahrbahndecke auf 1,9 Kilometern erneuert

Auf einer Länge von knapp 1,9 Kilometern wurde die Fahrbahndecke der Bundesstraße grundlegend erneuert. Auch der kombinierte Rad- und Gehweg neben der Fahrbahn wurde modernisiert: Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger sind auf dem statt 2,5 Metern 3,5 Meter breiten Weg nun sicherer unterwegs, es gibt mehr Raum für den Begegnungsverkehr. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler, Familien und mobilitätseingeschränkte Personen bedeute dies eine erhebliche Verbesserung, so die Stadt Lohmar.  

B484: Verkehrsfreigabe der Farhbahn

Seit April ist die Fahrbahn weder freigegeben, jetzt wurde sie symbolisch eröffnet.

„Die B484 stellt eine enorm wichtige Verbindungsfunktion in der Region dar“, sagte Christoph Jansen, Direktor von Straßen.NRW bei der symbolischen Eröffnung. „Umso wichtiger ist, dass wir diese Straße zukunftssicher sanieren und für alle Verkehrsteilnehmer sicherer gestalten.“

Kosten von mehr als sieben Millionen Euro trägt größtenteils der Bund

Jansen sprach seinen Dank an die Stadt Lohmar aus, die die Plannung und Umsetzung der Maßnahme gemeinsam mit Straßen.NRW realisiert hatte. Insgesamt beliefen sich die Kosten der Baumaßnahme auf 7,4 Millionen Euro. Der Bund trägt davon 7,1 Millionen Euro, die restlichen 300.000 Euro übernimmt die Stadt Lohmar.

Auch die Bushaltestellen im betreffenden Bereich wurden umgebaut, vergrößert und barrierefrei gestaltet, dazu wurden barrierefreie Querungshilfen eingerichtet. Vier Bushaltestellen wurden erneuert, zwei Haltestellen an der Broicher Straße werden neu errichtet. Der Neubau dieser Haltestellen in beide Fahrtrichtungen ist das letzte noch andauernde Projekt rund um die Erneuerung der B484 in Donrath, in den kommenden zwei Wochen soll auch dieses fertiggestellt werden. 

B484: Verkehrsfreigabe der Farhbahn

Bürgermeister Matthias Schmitz sprach auch Anwohnenden seinen Dank aus.

Zusätzlich wurden die Einmündungen der B484 zu der Straße „Zur Burghart“ und an der Kreuzung Donrather Straße/Pappelallee mit Linksabbiegerstreifen versehen. Dies erhöhe die lokale Verkehrsqualität entscheidend und mache das Abbiegen sicherer, so Straßen.NRW-Direktor Christoph Jansen. 

Auch die Straßenentwässerung wurde erneuert. Dadurch werden alltägliche Gefahren vermieden, betonte Bürgermeister Matthias Schmitz: „Was hilft es, schöne Straßen zu haben, wenn es bei Regen schnell zu Aquaplaning und anderen Gefahren kommt?“

Zwei Jahre Bauzeit, das bedeutet eine Herausforderung für die Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch für die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, die direkt am fließenden Verkehr arbeiten müssen.
Matthias Schmitz

Schmitz sprach seinen Dank gegenüber beteiligten Behörden und Planungsbüros, ausführenden Unternehmen und Mitarbeitenden auf dem Bau aus und lobte die notwendige Geduld von Anwohnenden und Gewerbetreibenden in Donrath. „Zwei Jahre Bauzeit, das bedeutet eine Herausforderung für die Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch für die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, die direkt am fließenden Verkehr arbeiten müssen“, so Schmitz. 

Das Bauen trotz des täglichen hohen Verkehrsaufkommens auf der B484 und die damit einhergehende notwendige Verkehrssicherheitsplanung seien mit die größte Herausforderung des Vorhabens gewesen, sagte Jan Witowski, Geschäftsführer des umsetzenden Planungsbüros PlusPlanIngenieure. 

Gleichzeitig die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und Bauarbeiter zu gewährleisten und zu vermeiden, dass Anwohnende zu stark auf ihren täglichen Wegen eingeschränkt werden, sei nicht leicht zu jonglieren gewesen. „Bis man eine Verkehrssicherung hat, muss schon echt ziemlich viel passieren – und hier muss ich wirklich sagen, ist unter den Bedingungen die bestmögliche Lösung gefunden worden“, so Witowski.