Techniker von Westnetz arbeiteten an einem Hochspannungsmast im Rhein-Sieg-Kreis (Archivfoto).
Copyright: Westnetz
Der Strom war am Samstag gezielt abgeschaltet worden – die Ursache lag im Rösrather Stadtgebiet.
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In großen Teilen Lohmars ist am Samstagmorgen (13. Juni) der Strom ausgefallen. Grund dafür war ein Mann, der in Rösrath auf einen Hochspannungsmast geklettert war.
Die Freiwillige Feuerwehr Rösrath war gegen 8.30 Uhr ins Gewerbegebiet Scharrenbroich gerufen worden. Dort führt eine Hochspannungsleitung quer über den Stadtteil. Auf einen der Masten war ein Mann geklettert, er stand auf der untersten Querstrebe in rund 40 Meter Höhe.
Sicherheitskräfte lassen Strom ausschalten
Die Sicherheitskräfte ließen über den Netzbetreiber den Strom abschalten, damit niemand zusätzlich gefährdet würde. Sämtliche Ortsteile Lohmars – ausgenommen der Norden bei Wahlscheid und Neuhonrath – waren daraufhin vom Netz.
Die Lohmarer Feuerwehr besetzte die Feuerwehrhäuser in Mitte, Scheiderhöhe, Birk und Breidt, wie es Vorschrift ist, wenn der Strom eine halbe Stunde ausgefallen ist. Anfragen durch hilfebedürftige Bürgerinnen und Bürger habe es aber nicht gegeben, teilte ein Sprecher mit.
Währenddessen versuchten die Rösrather Feuerwehr, die Höhenrettung der Kölner Berufsfeuerwehr und die Polizei, den Mann dazu zu bewegen, von dem Mast herunterzuklettern. Sie überzeugten ihn erfolgreich, sodass der Strom gegen 10.15 Uhr wieder eingeschaltet werden konnte.