- Wenn sie auf ihre bisherige Bootstour zurückblickt, ist sie dankbar ür die Delfine, die Wellen, den Regen, die Sonne und den Wind.
- Mit der „Regina Maris“ reist sie im Februar von Cartagena nach Amsterdam.
- Für die Reise hat sie eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.
Hennf – Nach den Weihnachtstagen, die wir auf einer rustikalen Finca am Rande des Tayrona Nationalparks verbracht haben, teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und reisten in verschiedene Richtungen. Mit vier anderen fuhr ich nach Minca ins Gebirge, um dort zu wandern, in Wasserfällen zu baden, in Hängematten auszuruhen und das Klima-Projekt Revue passieren zu lassen.
Zwar wage ich noch nicht „Sail to the COP“ zu bewerten. Doch in Bezug auf das Thema Fliegen und Klimawandel habe ich das Gefühl, dass wir an einer richtigen Stelle angesetzt haben. Ich bekomme mit, dass zahlreiche Artikel darüber geschrieben werden.
Urlaubspläne klimaneutral machen
In meinem Bekanntenkreis überlegen viele Menschen, nicht in den Sommerurlaub zu fliegen, sondern mit dem Zug oder dem Bus zu reisen oder an Orte in der Umgebung zu fahren. Einige unserer Lösungsvorschläge aus dem Think Tank werden mit Partnern wie Reisefirmen oder Bahninfrastruktur-Unternehmen weitergeführt.
Wenn ich auf „Sail to the COP“ zurückblicke, bin ich vor allem dankbar: für die Delfine, die Wellen, den Regen, die Sonne und den Wind, für die Zeit, die ich allein mit meinem Notizbuch im Klüvermast verbringen durfte und für die Menschen, mit denen ich hoffentlich in den kommenden Monaten und Jahren weiter zusammenarbeiten werde.
An Bord gibt es Pläne zur Zukunft
Inzwischen bin ich mit einer großen Gruppe der „Sail to the COP“-Mitglieder in Medellin angekommen. Hier werde ich an meinem neuen Projekt „Sail for Climate Action“ arbeiten, das junge Menschen aus Lateinamerika, der Karibik und Europa verbindet.
Mit der „Regina Maris“ reisen wir ab dem 20. Februar von Cartagena nach Amsterdam. An Bord wird es ein Programm zum Wissensaustausch und zur Planung der Aktivitäten in Europa geben. Nach der Ankunft werden die Teilnehmer im April und Mai durch Europa reisen.
Ehrgeizige Ziele für die europäische Politik
Sie werden ihre Geschichten in verschiedenen Städten erzählen, sich mit anderen Klima-Aktivisten vernetzen und ihre Forderungen nach ehrgeizigen Klimaschutz-Maßnahmen an die europäische Politik richten: Am Ende der Reise nehmen wir gemeinsam an der UN-Klimakonferenz SB52 in Bonn teil.
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Für die Reise haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet; sie soll die Teilnahme der südamerikanischen und karibischen Freundinnen und Freunde unterstützen.


