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LesetippsDie Rhein-Sieg-Redaktion empfiehlt Bücher für die Sommerferien

11 min
Eine Frau liest ein Buch in einem Park.

Eine Frau liest ein Buch in einem Park: Sommerzeit ist auch immer gerne Lesezeit.

Sommerzeit ist nicht nur prädestiniert für den obligatorischen Eisbecher, sondern für viele auch Zeit zum Lesen. Einige Buchtipps der Redaktion.

Ob auf der Liegewiese, am Strand oder auf dem Balkon: In der Urlaubszeit, die für viele jetzt begonnen hat, ist endlich wieder Zeit, ganze Nachmittage über den Seiten eines Buches (oder an einem E-Reader) zu verbringen. Die Redaktionsmitglieder geben Tipps zu Büchern, die ihnen zuletzt spannende und entspannende Stunden beschert haben.


Dani Shapiro, „Leuchtfeuer“

Ein Unfall, eine Tote, eine Lüge – das ist der Ausgangspunkt für eine wundervolle Geschichte. Die amerikanische Autorin Dani Shapiro erzählt auf mehreren Zeitebenen von Seelenverwandtschaften, aber auch dem Druck eines Geheimnisses, der das Leben zweier Geschwister beinahe zerbrechen lässt. Es ist ein Buch voll Melancholie und Trauer, bittersüßer Schönheit und Hoffnung.

Und es ist die liebevolle Beschreibung einer besonderen Freundschaft zwischen einem pensionierten Arzt und einem zehn Jahre alten Jungen. Es ist eine Geschichte von Möglichkeiten, Optionen und realen Lebenslinien, großartig geschrieben. Übernatürliches wird zur glaubhaften Normalität, die Figuren bleiben Menschen und sind doch Helden. Eine bewegende Lektüre für laue Sommerabende und schattige Momente in der Hängematte. (rvg)

Dani Shapiro, „Leuchtfeuer“, Verlag Hanserblau, 288 Seiten, ISBN 978-3-446-28281-0, Taschenbuch 13 Euro, E-Book 12,99 Euro.


Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, „Zerstörungslust“

Warum wählen derzeit mehr Menschen rechtspopulistische Parteien? Was treibt sie dazu an, den kruden Ansichten von Menschen wie US-Präsident Trump und inzwischen Billionär Elon Musk zu folgen? Warum ensteht eine derartige Wut gegen geflüchtete und arbeitslose Menschen und entlädt sich gegen sie? Wer trotz der Ferien einen Kopf für Politik und brandaktuelle Gesellschaftsfragen hat, bekommt in „Zerstörungslust.

Elemente des demokratischen Faschismus“ erhellende Antworten. Soziologin Carolin Amlinger und Soziologen Oliver Nachtwey haben für ihr Buch (erschienen im Oktober 2025) mit AfD-Wählern und -Wählerinnen gesprochen und ordnen ihre Aussagen gut belegt und dennoch zugänglich ein. Der Text ist zwar keine leichte Strandlektüre, aber äußerst gewinnbringend, um gedanklich ein wenig Ordnung in das Chaos der gegenwärtigen Polykrise zu bringen. (ges)

Carolin Amlinger/Oliver Nachtwey, „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“, Suhrkamp, 453 Seiten, ISBN 978-3-518-43266-2, Taschenbuch 18 Euro, E-Book 25,99 Euro.


Alina Bronsky, „Essen“

Auf dem Weg in den Urlaub bleiben die Butterbrote bei uns selten länger als eine Stunde unangetastet. Daher kann ich, was Alina Bronsky im Kapitel über Butterbrote ausführt, vollumfänglich unterschreiben. In ihrem Buch, in einer Reihe schmaler Bände bei Hanser erschienen, schreibt sie über die Emotionen, die sich mit der Stulle für unterwegs  verbinden. Sie habe eine „höchst subjektive Erzählung über meine persönliche Beziehung zu Porridge, Schokolade, Eintöpfen und der Napoleon-Torte“ verfasst, so die Autorin in dem mit „Vorspeise“ überschriebenen Prolog.

Während der Lektüre erfährt man, warum Menschen aus Russland – wo die Autorin geboren wurde und ihre Kindheit verbrachte –keine kalten Getränke zu sich nehmen und ohne warmes Frühstück nicht aus dem Haus gehen würden. „Beim Gemüseschneiden und Käsereiben“ spricht sie über „Kindheit, Auswanderung, Erwachsenwerden, Askese und Hemmungslosigkeit, über Familie und Freunde, über längst Vergangenes und doch Unvergessenes“.

In dieser Küche ist man bei den Vorbereitungen auf das Essen gerne dabei. Jedes Kapitel ergänzt die Autorin mit Rezepten, die schon im Urlaub Vorfreude auf das Nachkochen daheim wecken – oder die Genugtuung, dass man eine Ferienwohnung gebucht hat. Für Flugreisen – Kurzstrecke – ist das Büchlein ideal: Es passt auch dann ins Handgepäck, wenn die Bestimmungen der Airline sehr streng sind. (dk)

Alina Bronsky, „Essen“, 112 Seiten, Hanser Berlin, Hardcover ISBN 978-3-446-28152-3, Hardcover 20 Euro, E-Book 14,99 Euro.


Culla Henkel, „Ruhm für eine Nacht“

Eine Mischung aus Krimi und Partyroman in der Berliner Szene von 2008. Zwei amerikanische Freundinnen aus New York möchten in Berlin Kunst studieren, Zoe, die über den Tod ihrer Freundin hinweg kommen möchte, und Hailey, die auf der Suche nach Erfolg ist. Sie landen in einer Altbauwohnung zur Untermiete, die ihnen eine Krimi-Autorin überlässt. Dort veranstalten sie immer wildere Partys, und es passieren seltsame Dinge. Werden Zoe und Hailey beobachtet und als Romanvorlage der Autorin benutzt? Bilden sie sich alles ein? Die beiden Freundinnen versuchen, den Spieß umzudrehen, und beschließen, ihre Geschichte selbst in die Hand zu nehmen – mit einer schockierenden Wendung.

Das Buch ist von der ersten Sekunde an spannend und düster, aber  gleichzeitig auch witzig. Einmal angefangen, möchte man wissen, wie die Geschichte endet, zur Not in einer Nacht. (eds)

Culla Henkel, „Ruhm für eine Nacht“, Verlag Kein&Aber, 448 Seiten, ISBN:978-0369-5908-5, Taschenbuch 16 Euro.


Tom Hillenbrand, „Die Erfindung des Lächelns“

Dass die Mona Lisa heute das berühmteste Gemälde der Welt ist, hat einen profanen Grund: 1911 wurde da Vincis „La Gioconda“, damals ein Werk unter vielen an einer wenig prominenten Wand, aus dem Louvre gestohlen – auf eine geradezu unverschämt unspektakuläre Weise – und kehrte erst zwei Jahre später zurück. Erst in diesen zwei Jahren ihrer Abwesenheit entstand der Kult um die geheimnisvolle Schöne. Um diesen Diebstahl und die Fahndung der Polizei nach den Tätern hat Tom Hillebrand diese Schnurre um die blühende Avantgarde- und Anarchistenszene im Paris jener Jahre gestrickt, die an den entscheidenden Punkten in der Realität verankert ist. 

Besucher machen Fotos vor Leonardo da Vincis Meisterwerk "Mona Lisa" im Louvre-Museum.

Besucher machen Fotos vor Leonardo da Vincis Meisterwerk "Mona Lisa" im Louvre-Museum.

Die meisten Figuren hat es tatsächlich gegeben, inklusive des Diebs Vincenzo Peruggia, ein italienischer Anstreicher, der fand, das Werk gehöre zurück in seine Heimat. Pablo Picasso besaß wirklich eine Zeit lang gestohlene Statuetten aus dem Louvre, natürlich ausschließlich zu künstlerischen Zwecken, und wurde deshalb kurzzeitig des Gemäldediebstahls verdächtigt. Auch seine enge Freundschaft mit dem Autor Guilleaume Appollinaire ist belegt. Und dass die Sicherheitsvorkehrungen im Louvre schon damals als hanebüchen zu bezeichnen waren, schlägt einen hübschen Bogen zum Juwelenraub im Oktober 2025. 

Zu genau sollte man es mit dem Realitätsbezug aber dann doch nicht nehmen. Oder, wie Tom Hillebrand es selbst schelmisch im Nachwort schreibt: „Alles in diesem Buch ist tatsächlich genauso passiert, abgesehen von den Dingen, die ich mir ausgedacht habe.“ (fc)

Tom Hillebrand, „Die Erfindung des Lächelns“, Kiepenheuer & Witsch, 512 Seiten, ISBN 978-3-462-00705-3, Taschenbuch 16 Euro, Hardcover 25 Euro, E-Book 12,99 Euro.


„Campino, Kästner, Kraftwerk, Cock Sparrer: Eine Liebeserklärung an die Gebrauchslyrik“

So ist das wohl, wenn man Bücher liest von Menschen, deren Stimme man kennt. Man hat sie die ganze Zeit im Ohr. Zumal, wenn sie auch noch Musiker sind.  Campino, der Sänger der Toten Hosen, gibt in „Kästner, Kraftwerk, Cock Sparrer: Eine Liebeserklärung an die Gebrauchslyrik“ Einblicke in das Entstehen von Songtexten, den Einfluss von Lyrik und die Wirkung von Musik. Ganz nebenbei erfährt man natürlich noch jede Menge über die Geschichte des Punkrocks, die Entwicklung der Düsseldorfer Band und nicht zuletzt Campinos Reise durch all die ganzen Jahre.

Campino, Kästner, Kraftwerk, Cocksparrer - eine Liebeserklärung an die Gerbauchslyrik

Campino, Kästner, Kraftwerk, Cocksparrer - eine Liebeserklärung an die Gerbauchslyrik

Das Buch ist die „erweiterte Abschrift“ zweier Vorlesungen, die Campino im Rahmen einer Gastprofessur an der Düsseldorfer Heine-Universität schon vor zwei Jahren gehalten hat – aber es bleibt nicht zuletzt wegen der Verneigung vor den großen Poeten und politischen Beobachtern, von Erich Kästner bis Hannes Wader hochaktuell.

Alles ist politisch, vieles persönlich

Dabei ging das mit Campino, damals noch Andreas Frege, mit der Lyrik gar nicht gut los: „Die Schule, die Gedichte und ich – das war ein einziges Drama“, schreibt der Sänger.  Die Geschichte nahm dann doch einige Wendungen, wie das Buch beweist. Fortlaufend streut Campino Gedichte und Textpassagen ein und führt damit auch immer wieder zu Texten der Hosen von der „Opel-Gang“ bis hin zu „Willkommen in Deutschland“. Alles ist politisch, vieles persönlich, und so spannt sich der Bogen von deutscher Nazi-Vergangenheit über Wehrdienstverweigerung bis hin zum eigenen Älterwerden und dem Umgang mit Verlust.

Campino als Gastprofessor bleibt sich treu: ist unverstellt, geradeheraus, dann wieder zweifelnd, aber immer experimentierfreudig. Und so endet das Ganze auch – mit dem Versuch, der Künstlichen Intelligenz eine etwas andere Gebrauchslyrik zu entlocken: Vermische die Schreibstile von Campino, Erich Kästner und Heinrich Heine. Schöner Versuch. Zum echten Song haben es die Zeilen aber laut Campino noch nicht gebracht. (jul)

Campino: „Kästner, Kraftwerk, Cock Sparrer. Eine Liebeserklärung an die Gebrauchslyrik“, Piper-Verlag, 160 Seiten, ISBN 978-3-492-07325-7, Hardcover 16 Euro, E-Book 15,99 Euro.


Carlos Ruiz Zafón, „Schatten des Windes“

Wer einmal durch die Straßen Barcelonas gewandert ist, durch enge Gassen, verborgene Hinterhöfe und staubige Räume alter Buchhandlungen, möchte diese Atmosphäre so schnell nicht wieder verlassen. Der Roman „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón lässt die Leserinnen und Leser in diese geheimnisvolle Welt eintauchen. Eine Hauptfigur spielt der junge Daniel Sempere, der eines Tages von seinem Vater zum „Friedhof der vergessenen Bücher“ geführt wird, ein geheimnisvoller Ort, an dem vergessene Werke bewahrt werden. Dort entdeckt Daniel den Roman „Der Schatten des Windes“ eines unbekannten Autors. Fasziniert von seiner Geschichte beginnt er, nach dem Schriftsteller zu suchen. Doch je mehr er über ihn herausfindet, desto mehr verwebt sich dessen Schicksal mit seinem eigenen.

Der Autor erzählt von seiner Liebe zu Büchern, von Freundschaft, Verlust und Geheimnissen. Das Barcelona der Nachkriegszeit wird dabei fast selbst zu einer Hauptfigur. Die Sprache ist bildhaft und atmosphärisch. Beim Lesen entsteht das Gefühl, mit Daniel durch die Straßen Barcelonas zu streifen und verborgene Geheimnisse zu entdecken. Das Buch zieht seine Leserinnen und Leser schnell in den Bann, lässt sich aber ebenso gut in kleinen Etappen genießen. Wer die letzte Seite erreicht hat, wird den Wunsch verstehen, noch einmal zum Anfang zurückzukehren. (roa)

Carlos Ruiz Zafón: „Der Schatten des Windes“, Verlag Fischer, 544 Seiten, ISBN ‎978-3518458006, Taschenbuch 16 Euro, E-Book 4,99 Euro. 


Sven Stricker, „Sörensen ermittelt“

In diesen Krimis gibt es kaum eine Figur, die glücklich ist. So gut wie alle schleppen ein kleines oder größeres Trauma mit sich herum oder leiden doch zumindest darunter, irgendwann im Leben falsch oder gar nicht abgebogen zu sein. Und mittendrin der Kommissar, der zunächst glaubt, er sei der einzige mit Problemen, die sich nicht mehr verbergen lassen, und peu à peu feststellen muss, dass er mit dieser Diagnose nicht allein ist. „Sörensen hat Angst“ heißt das erste Buch der Sörensen-Reihe von Sven Stricker aus dem Jahr 2015, danach folgten fünf weitere Bände, der sechste, „Sörensen geht aufs Haus“, erschien in diesem Februar.

Die Schauspieler Katrin Wichmann und Bjarne Mädel stehen am Set des NDR Fernsehfilms „Sörensen hat Angst“.

Die Schauspieler Katrin Wichmann und Bjarne Mädel stehen am Set des NDR Fernsehfilms „Sörensen hat Angst“.

Los geht es mit einem Ortswechsel, der für Krimikommissare nicht besonders originell ist. Kommissar aus der Großstadt, in diesem Fall: Hamburg, kommt in die Provinz, in diesem Fall: Katenbüll in Nordfriesland. Das macht er nicht freiwillig, aber auch nicht, weil er im Landeskriminalamt Murks gebaut hätte. In der Provinz hofft er auf Besserung seiner veritablen Angststörung. Doch er hat Nordfriesland gewaltig unter- und die Friedfertigkeit in der Provinz gewaltig überschätzt.

Das Beste an der Buchreihe sind die Charaktere

Das Beste an der Reihe sind nicht die Krimifälle, die entwickeln sich mal mehr, mal weniger zu einer fesselnden Geschichte mit überraschendem Ende. Das Beste sind die Charaktere. Da gibt es die Lieblingskollegin von Sörensen, zwei schräge Polizeiobermeister, einen eifrigen Praktikanten. Da gibt es einen meist schlecht gelaunten Vorgesetzten aus Flensburg mit großem Herzen, einen üblen Spurensicherer aus Husum, Käse-Käthe mit ihrem Marktstand, eine fiese Bürgermeisterin und Cord.

Der Letztgenannte ist Sörensens Hund und eine der wenigen glücklichen Figuren. Denn tatsächlich ist es umgekehrt: Sörensen ist Cords Mensch. Und der hadert mit sich, der Welt und seinem Vornamen, der nicht genannt wird. Am Ende gehen die Kriminalfälle meist nicht so aus, wie man sich das wünscht: Nicht die fiesen Gestalten landen hinter Gittern, sondern Menschen, die aus Enttäuschung oder Überforderung am Leben scheitern. (sl)

Sven Stricker: Reihe „Sörensen ermittelt“, Rowohlt-Taschenbuchverlag, bisher sechs Bände, Taschenbuch: 14 Euro, neuester Band: 15 Euro, E-Books: 9,99 Euro.


Heather Fawcett, „Emily Wildes Enzyklopädie der Feen“

In einer Welt, in der Feenwesen erforscht werden können, wie bei uns seltene Tiere im Regenwald, macht sich die führende Feen-Expertin Emily Wilde, Cambridge-Professorin für Dryadologie, auf den Weg nach Ljosland in Norwegen, um Feldforschung zu betreiben. Ihr Rechercheobjekt: Ein besonders zurückgezogenes Feenvolk, über das bisher kaum etwas bekannt ist – und das nicht ganz ungefährlich ist.

Heather Fawcett, Emily Wildes Enzyklopädie der Feen

Heather Fawcett, Emily Wildes Enzyklopädie der Feen

Emily Wilde, eine geniale Wissenschaftlerin, aber mit sozialen Kontakten etwas unbedarft, nimmt die Leserinnen und Leser mit auf ihre Reise auf die nordische Insel zum ruppigen-aber-doch-nicht-ganz-so-ruppigen Dorfvolk, das sich fragt, warum die Engländerin das Risiko eingeht, sich mit den Feen anzulegen. Und Emily beschwert sich liebend gern laufend über ihren Kollegen Wendell Bambleby, der ihr aus Cambridge nachgereist ist. Anstatt zu helfen, mischt er sich aber in ihre Forschung ein und versucht die Dorfbewohner um den Finger zu wickeln. Und er hat selbst ein Geheimnis, dem Emily mittels unerschütterlichem Forschungsgeist auf den Grund gehen will.

Der Roman von Heather Fawcett, geschrieben als Feldforschungsbericht und Tagebuch aus Emily Wildes Feder, hat einen herrlich selbstironischen Stil. Die Erkenntnisse über die Feenwelt in der Geschichte basieren allerdings in Teilen auf tatsächlichen Mythen und Folklore aus den verschiedensten Regionen der Welt, in diesem Fall vor allem skandinavisch und isländisch. Im zweiten und dritten Band der Emily-Wilde-Reihe, die schon erschienen sind, finden sich auch irische, schottische und österreichische Feenmythen. Ein vierter Band ist angekündigt. (at)

Heather Fawcett, „Emily Wildes Enzyklopädie der Feen“, Fischer-Verlage Tor, 416 Seiten, ISBN 978-3-596-70844-4, bisher drei Bände, Gebundene Ausgabe, 24 Euro, E-Book 16,99 Euro.