- Bei den Frauen gewann eine Ruderin zum zweiten Mal
- Mika Einmal setzte sich sogar gegen einen Olympiasieger durch
- Was alle Gewinner gemeinsam haben: Sie gewannen mit deutlichem Vorsprung
Rhein-Sieg-Kreis – Die Entscheidung ist gefallen – die Gewinner stehen fest. Ruderin Charlotte Körner, Tänzer Mika Einmal und der Ruder-Achter des Siegburger RV heißen die Sieger bei der Sportlerwahl 2018 der Rhein-Sieg Rundschau und Rhein-Sieg-Anzeiger sowie der Bonner Rundschau.
Bereits zum zweiten Mal setzte sich Charlotte Körner bei der Sportlerwahl durch. Schon 2016 hatten die Leserinnen und Leser für die 21-Jährige vom Siegburger Ruderverein die meisten Stimmen gegeben. Ihre Leistung bei der U-23-Weltmeisterschaft im polnischen Poznan war beeindruckend. Im deutschen Frauen-Vierer mit Steuerfrau saß die Siegburgerin vorn und half in einem packenden Kampf mit, dass die deutsche Mannschaft hinter den USA, Italien und Russland auf Platz vier landete. Zudem holte sie bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Köln im Frauen-Vierer mit Steuermann sowie im Frauen-Achter jeweils die Silbermedaille.

Sportlerin des Jahres wurde Charlotte Körner (rechts).
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Ihre Leistung wurde mit 2324 Punkten belohnt. Damit hat sie einen überragenden Vorsprung vor der Vorjahressiegerin Annika Zeyen. Die 34 Jahre alte Henneferin und Basketball-Paralympics-Siegerin 2012 war erneut im Rennrollstuhl-Fahren nominiert und kam auf 1183 Punkte. Platz drei teilen sich das Leichtathletik-Ausnahmetalent Konstanze Klosterhalfen aus Königswinter und die Tänzerin Alina Hartmann (JMDC Lohmar), die beide auf 960 Punkte kamen.
Tänzer Mika Einmal gewinnt vor einem Olympioniken
Bei den Sportlern des Jahres setzte sich Mika Einmal aus Sankt Augustin mit 1241 Punkten durch. Der 20-Jährige war für seine Leistungen im Showdance von der Jury vorgeschlagen worden. In Riesa wurde er IDO-Weltcupsieger gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Louisa-Sophie Brebeck aus Wuppertal. Zudem gewann er mit der Gruppe „La Danse“ unter der Leitung seiner Mutter Manuela die Goldmedaille. Im Solo reichte es immerhin zum zweiten Platz.
Damit gewann er die Wahl vor einem Olympiasieger. Kanurennsportler Max Rendschmidt (BW Rheidt) kam auf 993 Punkte. Platz drei belegte der Hennefer Judoka Moritz Plafky, auf den 929 Punkte fielen.
Leserinnen und Leser konnten wochenlang abstimmen
Der Sieger bei den vergangenen drei Wahlen, Ruder-Ass Patrik Stöcker, war diesmal nicht nominiert worden, gehört aber dennoch zu den Gewinnern. Denn er ist Mitglied des Ruder-Achters des Siegburger RV, der mit großem Vorsprung und 2336 Punkten die Wahl im Mannschafts-Wettbewerb gewonnen hat. Auf Platz zwei folgten die Softballerinnen der Neunkirchen Nightmares mit 1002 Stimmen, dahinter die Fußball-Frauen des TuS Birk, die auf 919 Punkte kamen.

Der Achter des Siegburger RV stellte die Mannschaft des Jahres.
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Der komplett mit Athleten des Siegburger Ruderverein bestückte Achter hatte bei den NRW-Meisterschaften einen tollen dritten Platz geholt.
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Wochenlang waren bei der Sportlerwahl, die bereits zum 15. Mal mit Unterstützung der Kreissparkasse Köln stattfand, die Leserinnen und Leser gefragt. Mehrmals in der Woche erschienen die Stimmzettel im Lokalsportteil. Zudem konnte zum zweiten Mal auch online abgestimmt werden, und das sogar mehrfach. Insgesamt 2326 Stimmen wurden abgegeben, 832 per Zeitungs-Coupon und 1494 Online-Stimmen.
Die Teilnehmer konnten mit ihren Stimmen drei Punkte, zwei Punkte und einen Punkt vergeben. Vor großem Publikum fand jetzt in der Siegburger KSK-Filiale die Siegerehrung statt, eingebettet in die Sportlerehrung des Rhein-Sieg-Kreises.

