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Knapp 400 BrutpaareZahl der Grünspechte im Rhein-Sieg-Kreis steigt

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Das Gefieder schimmert grüngelb, auffällig sind seine rote Haube und sein schwarzes Gesicht.

Rhein-Sieg-Kreis – Harte und schneereiche Winter haben die Bestände des Grünspechts, der unter Artenschutz steht, vor vielen Jahren stark dezimiert. Nun aber ist in der Region ein Anstieg der Population zu beobachten, wie der Rhein-Sieg-Kreis mitteilt. „Aktuell sind 350 bis 400 Brutpaare aktiv“, erklärt Rainer Kötterheinrich, Leiter des Umwelt- und Naturschutz-Amtes. Einzig Hennef-Ort sei auffällig schwach besiedelt. Troisdorf und Lohmar besäßen dagegen nach wie vor einen recht hohen Brutvogelbestand.

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Der Grünspecht ist ein bunter Vogel im Wortsinn: Sein Gefieder schimmert grüngelb, auffällig sind seine rote Haube und sein schwarzes Gesicht. Statt am Baum zu klopfen, läuft das 30 Zentimeter große Tier lieber auf den Wiesen umher. Zur Balzzeit stößt es charakteristische Rufe aus, weshalb es auch „Lachvogel“ genannt wird.

Kötterheinrich rät Gartenbesitzern: „Verzichten Sie darauf, Gift gegen Insekten einzusetzen, denn sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für den Grünspecht.“ Gleiches gelte für Ameisennester. Totholz sollte man stehen lassen, denn es werde als Höhle genutzt. Weitere Auskünfte rund um den Grünspecht gibt es beim Umwelttelefon unter 02241/13-2200. (as)