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Schnelles Trainer-AusSiegburg trennt sich von Thomas Klimmeck

Lesezeit 1 Minute
Co-Trainer Daniel Jamann (links) und Chefcoach Thomas Klimmeck sitzen auf dem Trainerstuhl und schauen skeptisch drein.

Thomas Klimmeck (rechts) muss seinen Trainerstuhl beim Siegburger SV 04 räumen.

Nach nur zweieinhalb Monaten ist Schluss: Der Fußball-Mittelrheinligist Siegburger SV 04 hat sich von Thomas Klimmeck getrennt. Der Coach nimmt es sportlich. 

Das nennt man wohl ein kurzes Intermezzo. Nach nur zweieinhalb Monaten gehen der Fußball-Mittelrheinligist Siegburger SV 04 und Trainer Thomas Klimmeck (51) wieder getrennte Wege. Der Anfang Oktober für den entlassenen Bünyamin Kilic (35) verpflichtete Coach hatte mit dem 3:1-Erfolg über den damaligen Spitzenreiter FC Wegberg-Beeck einen Traumeinstand hingelegt, doch der Trainereffekt sollte schnell verpuffen. Es folgten sechs Niederlagen und ein Unentschieden. Eine Negativserie, auf die die Vereinsverantwortlichen nun reagierten.

Klimmeck nimmt es sportlich

„Ich habe am Samstagmittag den Anruf von unserem Sportlichen Leiter Oliver Bonato erhalten“, berichtet Klimmeck vom Moment seines Trainer-Aus. Gemessen an den nackten Ergebnissen sei die Entscheidung des Vereins „schon nachvollziehbar. Wenn man fünf Spiele in Folge verliert, hat man als Trainer natürlich schlechte Argumente. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir den Turnaround gemeinsam geschafft hätten.“

Eine komplette Wintervorbereitung mit der Mannschaft hätte „vieles ändern können. Aber am Ende muss man es sportlich nehmen. Und das tue ich.“ Bonato erhofft sich derweil „einen neuen Impuls. Der Klassenerhalt hat die höchste Priorität.“

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