Probephase in Sankt AugustinNur wenig Beschwerden wegen E-Scootern

Ein Mann fährt mit einem E-Tretroller auf der Straße.
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Sankt Augustin – Nach der Einführung von E-Scootern in Sankt Augustin gibt es bislang nur wenige Beschwerden. Sankt Augustin hatte als erste Stadt in Deutschland bei einer Ausschreibung die Anbieter für E-Roller begrenzt. Durch eine Kooperationsvereinbarung sollte eine Flut von Anbietern kanalisiert werden. Das Projekt startete im August 2021 und ist auf ein Jahr begrenzt.
300 Scooter der beiden Anbieter Lime und Tier sind nun im Stadtgebiet zu finden. „Bis jetzt gab es 17 Beschwerden von Bürgern bei uns, dass Roller rumliegen und den Weg versperren“, so Leitterstorf. Die Verwaltung hätte Kontakt mit den Anbietern aufgenommen und die Roller seien „innerhalb von 24 Stunden abgeholt worden.“ Im Vergleich mit anderen Städten seien dies nur geringe Probleme.
Sankt Augustin erhebt noch keine Gebühren
In Sankt Augustin werden zurzeit noch keine Gebühren von den Anbietern der Tretroller erhoben, obwohl sie öffentliche Flächen für ihre Geschäfte nutzen. Das könnte sich bald ändern. „Nach der Erprobungsphase werden wir über alles reden“, so der Bürgermeister auf Nachfrage der Redaktion.
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Wenn es gewünscht sei, könne dann auch über Gebühren gesprochen werden. In Köln ist dies schon Thema. Der Stadtrat hat dort mit großer Mehrheit die Verwaltung beauftragt, eine Sondernutzungssatzung für E-Scooter-Anbieter zu erstellen. Dann könnten von den Anbietern Gebühren erhoben werden. Die SPD hatte diese Sondersatzung beantragt, um „Lebensqualität und Sicherheit im öffentlichen Raum wieder zu erhöhen.“ Abgestellte oder herumliegende Scooter seien gefährliche Hindernisse.


