Siegburg – Das ist noch einmal gut gegangen. Mit ihren fünf Küken war eine Entenmutter auf der Luisenstraße ziellos umhergeirrt. Ein Anwohner, der gerade vor seinem Computer saß, staunte nicht schlecht, als ihm seine Freundin sagte, was sie gerade beobachtet hatte. Beide sind engagierte Tierfreunde. Ihnen sei klar gewesen, dass die muntere Schar habe gerettet werden müssen. „Die Luisenstraße ist stark befahren, da hätten die Tiere verletzt werden können“, sagt der Anwohner.
Er schnappte sich einen Wäschekorb und eilte vor sein Haus. Zusammen mit einem anderen Passanten gelang es, die sechs Enten in eine Hausecke zu lotsen. Dort konnten sie nicht mehr ausweichen und waren zwar gefangen, aber auch sicher. Die Feuerwehr traf kurze Zeit später ein. Sie begleitete die Retter mit den Tieren im Wäschekorb noch zum nahe gelegenen Trerichsweiher, wo die Enten ausgesetzt wurden. Schnell watschelten sie ins Gebüsch und ruhten sich erst einmal von dem Schreck aus. „Dass ihr nun aber nicht wieder zum Edeka einkaufen geht“, scherzte der Anwohner in Anspielung auf die benachbarten Läden am Fundort. (vr)
