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Schwerer Verkehrsunfall
A3 bei Siegburg gesperrt – Hubschrauber gelandet

2 min
Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 bei Siegburg wurde eine Schwerverletzte mit dem Rettungshubschrauber in ein Kölner Krankenhaus gebracht. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt fast zwei Stunden gesperrt.

Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 bei Siegburg wurde eine Schwerverletzte mit dem Rettungshubschrauber in ein Kölner Krankenhaus gebracht. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt fast zwei Stunden gesperrt.

Die A3 bei Siegburg war am Freitag in Fahrtrichtung Frankfurt nach einem schweren Verkehrsunfall gesperrt. Sieben Menschen wurden verletzt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 bei Siegburg sind sieben Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Die Strecke war in Fahrtrichtung Frankfurt für fast zwei Stunden gesperrt. Gegen 12.30 Uhr waren in Höhe der Straße Viehtrift vier Autos zusammengestoßen.

Eine 41 Jahre alte Frau wurde schwer verletzt. Sie musste am Ende einer Fahrzeugschlange verkehrsbedingt stark abbremsen. Ein Mercedes SUV fuhr trotz Notbremsung von hinten auf und drückte den Kia der Frau noch nach vorn. Die Airbags öffneten sich, gleichwohl erlitt die 41-Jährige erhebliche Verletzungen. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr befreite sie schonend aus ihrem zusammengedrückten Auto.

Fünf Rettungswagen, „Christoph 3“ und zwei Notärzte rückten aus

Fünf Rettungswagen, zwei Notärzte und der Rettungshubschrauber Christoph 3 kamen zu der Unfallstelle, um außer der Schwerverletzten sechs weitere Patienten zu behandeln. Sie wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der Ärztliche Leiter des Rettungsdiensts, Christian Diepenseifen, half bei der Koordination und der Behandlung der Opfer.

Die 41-Jährige wurde nach der Erstversorgung in einem Rettungswagen in den Rettungshubschrauber gehoben, der auf der A3 gelandet war, und zur weiteren Behandlung ins Klinikum nach Köln-Merheim geflogen. Zuvor schon wurden eine Familie mit kleinen Kindern, die zu dehydrieren drohten, und eine Schwangere aus dem Stau heraus an „Christoph 3“ vorbeigeleitet.

In dem zweiten Auto von rechts hatte die schwer verletzte Frau gesessen.

In dem zweiten Auto von rechts hatte die schwer verletzte Frau gesessen.

Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr bemühten sich, die Unfallstelle so schnell wie möglich zu räumen. Denn die Temperaturen stiegen über die 30-Grad-Marke, der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer Länge. Zügig sollten zumindest zwei Spuren wieder frei gegeben werden. Die Wehrleute unter Leitung von Jan Platvoet schoben die beiden ersten Wagen auf den Standstreifen.

Die beiden hinteren Fahrzeuge indes waren ineinander verkeilt, so dass sie mit einem Rüstwagen und Gurten auseinandergezogen werden mussten, bevor sie weggerollt werden konnten. Anschließend reinigten die Wehrleute die Fahrbahn. Alle vier Wagen wurden abgeschleppt. Nach Schätzungen der Polizei entstand Schaden in Höhe von rund 150.000 Euro. Nach knapp zwei Stunden wurden zwei Spuren wieder für den Verkehr freigegeben. Auf den Ausweichstrecken bildeten sich derweil erhebliche Staus.