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Täuschung aufgeflogenPolizei nimmt Mann in Siegburger Bahnhof fest – 2018 zu Haft verurteilt

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Eine Telefonzelle steht auf einem Gleis der Linie 66 im Siegburger Bahnhof.

Die Bundespolizei hat am Montagabend einen Mann festgenommen, der mit einem offenen Haftbefehl gesucht wurde. 

Bereits 2018 wurde ein 43-Jähriger zu einer Haftstrafe verurteilt. Nun konnte die Bundespolizei ihn im Siegburger Bahnhof festnehmen.

Am Montagabend hat die Bundespolizei einen Mann im Siegburger Bahnhof festgenommen. Wie die Behörde mitteilt, hat er zuvor versucht, bei einer Polizeikontrolle die Beamten mit einer falschen Namensnennung zu täuschen – und das nicht ohne Grund: Er war mit einem Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben. 

Bundespolizei kontrollieren Mann nach Streit im Bahnhof Siegburg

Wegen eines verbalen Streits im Bahnhof kontrollierten die Einsatzkräfte den Mann am Montag gegen 21.45 Uhr, so die Bundespolizei. Dabei gab der Mann an, dass er kein Dokument mit Namen und Foto bei sich trage und versuchte die Beamten mit der Angabe falscher Daten zu täuschen. Weil die Bundespolizisten Zweifel hegten, durchsuchten sie die Taschen des 43-Jährigen und fanden einen Ausweis. 

Bei der Überprüfung der Personalien zeigte sich, dass er 2018 unter anderem wegen Bedrohung, versuchter Nötigung und dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln zu einer Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt und mit einem Haftbefehl gesucht wurde. 

Die Polizisten nahmen den Mann daraufhin fest und führten einen freiwilligen Atemalkoholtest durch. Der 43-Jährige wurde wegen falscher Namensangabe angezeigt. (hen)