Fußball-Legende Wolfgang Overath appelliert an die Siegburgerinnen und Siegburger, sich an der Typisierungaktion für Max zu beteiligen.
TypisierungsaktionWolfgang Overath bittet um Hilfe für leukämiekranken Max aus Siegburg

Sie kennen sich: Die Siegburger Fußball-Legende Wolfgang Overath überreichte DKMS-Patient Max einen Fußball von 1974.
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Wolfgang Overath, Fußball-Weltmeister von 1974 und Siegburger Bürger, hofft darauf, dass sich am Mittwoch (19. August) möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der dritten Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Max vom Brückberg beteiligen. Overath: „Das ist die größte Bitte, die ich habe. Denn ihm kann nur geholfen werden, wenn möglichst viele kommen!“
Fußballlegende Wolfgang Overath kennt den 15-jährigen Max persönlich
Die Typisierungsaktion der DKMS findet am Mittwoch, 19. August, rund um das Abschlusskonzert des Sommerfestivals Siegburg Live auf dem Marktplatz statt, und zwar von 17 bis 20 Uhr im Stadtmuseum. An den ersten beiden Abenden hatten insgesamt 340 Menschen Rachenabstriche vorgenommen. Den 15-jährigen Jungen vom Brückberg kennt Wolfgang Overath persönlich, weil er mit dessen Großvater gelegentlich Fußball spielt, und er nimmt regen Anteil an seinem Schicksal.
Das Foto, das die beiden zeigt, entstand nach der ersten Entlassung von Max aus der Klinik. Im Dezember 2024 wurde die Leukämie festgestellt, es folgte eine Chemotherapie in der Kinderklinik in Sankt Augustin, im August 2025 galt er als geheilt. Wolfgang Overath, Max und sein Großvater gingen gemeinsam in Siegburg essen, und der ehemalige Nationalspieler und spätere FC-Präsident schenkte dem Jungen einen Fußball von 1974. Overath: „Damals waren alle happy. Aber der Krebs ist eine verdammte Sache.“ Denn im Juli diesen Jahres hatten Max und seine Familie die niederschmetternde Diagnose bekommen, dass die Leukämie zurück war.
Dritte Typisierungsaktion für den 15-Jährigen im Stadtmuseum in Siegburg
Die Initiative zu der Hilfsaktion geht auf die Bürgergemeinschaft Brückberg zurück. Auch Bürgermeister Stefan Rosemann hat die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Der persönliche Aufwand ist gering: Das Ausfüllen eines kurzen Fragebogens am Mobiltelefon sowie drei Rachenabstriche, die man bei sich selbst durchführt, ist innerhalb weniger Minuten erledigt. Spenderinnen und Spender, die sich registrieren lassen möchten, müssen gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt sein. Wer lieber Geld spenden möchte – jede Registrierung kostet 50 Euro –, kann dies ebenfalls tun.
Auf dem Siegburger Markt bestreitet am Abend die Partyband Mad Memories den Abschluss der Siegburg-Sommer-Live-Serie. Wolfgang Overath hofft, dass viele Menschen den Weg ins Stadtmuseum finden –„gerade, weil es einen so jungen Menschen trifft“.