Fontänen spritzten hoch, wenn Autos durchfuhren. Die Uferstraße musste zeitweise gesperrt werden.
FeuerwehreinsatzFahrbahn an Troisdorfer Bahnunterführung steht unter Wasser

An der Uferstraße lief die Unterführung voll mit Wasser.
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Die hauptamtliche Wache der Feuerwehr wurde am Mittwochnachmittag zur Bahnunterführung an der Uferstraße gerufen. Die Fahrbahn stand zu etwa zwei Dritteln unter Wasser. Fontänen spritzten hoch, wenn Autos durchfuhren. Die Polizei war ebenfalls eingetroffen und regelte den Verkehr an der Engstelle vorbei.
Die Einsatzkräfte suchten die Kanaldeckel, um die Schmutzfangkörbe zu säubern. Das war schon in der vergangenen Woche nötig gewesen, wie Schlammreste neben der Brücke zeigten. Sie fanden schließlich den entsprechenden Einlauf und zogen den Korb heraus. Der war zwar bereits wieder gefüllt. Doch am Wasserstand änderte sich rein gar nichts. Während sonst in solchen Fällen gurgelnd alles abläuft, blieb dieses Mal die Oberfläche ruhig.
Spezialfirma pumpte Wasser in Troisdorfer Unterführung ab
Inzwischen war auch der Landesbetrieb Straßen NRW eingetroffen. Gemeinsam entschieden deren Mitarbeiter und die Feuerwehr, einen direkt daneben liegenden Kanalschacht zu öffnen, in den das Oberflächenwasser eigentlich ablaufen sollte. Doch auch der war randvoll. Einsatzkräfte brachten eine Pumpe zu dem Kanaleinlauf und kuppelten einen Schlauch an, um den „Teich“ zu leeren. Ein Feuerwehrmann ging auf die andere Straßenseite, die Strecke wurde gesperrt.

Das Wasser musste abgesaugt werden.
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Allerdings lief das weggepumpte Wasser wieder zurück. Die Firma Kuchem kam mit einem Saugwagen, der einen sieben Kubikmeter großen Tank hat. Damit konnte die Pfütze zunächst beseitigt werden. Der Tankwagen musste irgendwann den Behälter leeren. In dieser Zeit drückte das Nass wieder auf die Fahrbahn.
Der Fahrer pumpte an einer anderen Stelle ab, schnell fiel die Straße wieder trocken. Erneut hob sich der Wasserspiegel, als er zum Entleeren fuhr. Die genaue Ursache war am Abend noch unklar, der Landesbetrieb Straßen und die Firma Kuchem arbeiteten weiter an einer Lösung.

