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Stillstand möglichBusunternehmen befürchten Einschnitte wegen Energiepreisen

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Schulbusse könnten bald von Kürzungen betroffen sein.

Düsseldorf – Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) hat angesichts der drastisch gestiegenen Energiepreise vor Einschnitten beim Busverkehr gewarnt. Die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Christiane Leonard sagte der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe): „Wenn nicht bald eine Lösung gefunden wird, werden die ÖPNV-Unternehmen schon sehr bald Leistungen reduzieren oder den Verkehr ganz einstellen müssen.“ In einigen Bundesländern sei dies bereits der Fall.

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Insbesondere im Schülerverkehr drohten deutliche Einschnitte, sagte Leonard. Der Zeitung zufolge ergab eine Umfrage des Verbandes unter 115 Unternehmen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs, dass nur drei Prozent von ihnen es geschafft haben, die gestiegenen Energiekosten vollständig auszugleichen. Die Möglichkeiten zur Rückerstattung von Energiekosten müssten deutlich verbessert werden.

Die Branche befürchtet, dass der Dieselpreis nach dem Auslaufen des „Tankrabatts“ in wenigen Tagen auf mehr als zwei Euro je Liter steigen könnte. (dpa)