Leverkusen – Der Tierschutz Leverkusen weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass den Haustieren eine „Horrornacht“ bevorstünde. „Wir alle wissen, dass die Tiere ein bedeutend empfindlicheres Gehör und ausgeprägteren Geruchssinn haben als der Mensch“, schreibt der Verband. Auch würden explodierende und nach Brandrauch riechende Böller echten Stress bedeuten. Der Verein gibt Haustierbesitzern folgende Tipps:
- Besonders empfindlichen Tieren kann der Tierarzt angstlösende Medikamente geben. Leichte Beruhigungsmittel wie zum Beispiel Baldrian würden nicht helfen. Der Verein empfiehlt alternative Präparaten wie Homöopathika (Phosphorus) oder Bach-Blütenextrakten.
- Auf keinen Fall sollten die Ohren der Tiere verstopft werden, das regt sie nur noch mehr auf. Zitternde Tiere nicht trösten, das bestärkt sie nur in ihren Ängsten. Besser sei ein vorheriges Geräusch-Training mit speziellen CDs, die man auch beim Tierarzt bekommen könne.
- Tierhalter sollten vor dem Feuerwerk die Fenster und Vorhänge schließen, das Radio oder einen CD-Spieler einschalten und die Lautstärke ein wenig höherstellen.
