Leverkusen – Die Sanierung der ersten Baumstandorte in der Kolonie II in Wiesdorf ist abgeschlossen. In der Johannes-Wislicenus-Straße, der Viktor-Meyer-Straße und im nördlichen Teil der Adolf-Baeyer-Straße hat die Stadt die alten Hochbeete zurückgebaut und insgesamt 33 neue, größere Baumbeete angelegt und neue Bäume eingepflanzt.
Die Arbeiten waren notwendig, weil die in den späten 80er- Jahren gepflanzten Purpurerlen zu groß für die Hochbeete geworden waren und diese dadurch gesprengt haben. Zudem haben die Wurzeln auch die Straße aufgewölbt, was eine zunehmende Unfallgefahr darstellte. Es bestand auch das Risiko, dass die Bäume umfallen.
„Das ist ein gutes Projekt, das die Straßen zudem aufwertet. Die alten Bäume sahen auch nicht mehr gut aus“, sagte Baudezernentin Andrea Deppe.
Breitere Beete
Statt Purpurerlen zieren nun Selektionen von Säuleneichen, Apfeldorn und Säulenheimbuchen die Straßen. Diese wachsen langsam und würden auch nicht sehr breit, sagte Jörg Großbruchhaus vom Fachbereich Stadtgrün. Die Anwohner haben die neuen Bäume einstimmig angenommen und teilweise schon neue Pflanzen in die Beete gesetzt. Neun Quadratmeter sind die neuen Beete groß. Die alten Hochbeete hatten lediglich eine Größe von 2,25 Quadratmetern. Jedes Beet zieren zudem mehrere orangefarbene Steinkugeln. „Damit keiner durch das Beet fährt“, sagte Großbruchhaus. Die Bäume werden noch von Streben gehalten, bis sie richtig angewachsen sind. Das kann bis zu zwei Jahre dauern.
Insgesamt 240.000 Euro hat die Sanierung der Baumstandorte in den drei Straßen gekostet. Als nächstes sind ähnliche Maßnahmen am Kaiserplatz und in Teilen der Dhünnstraße geplant. Anschließend folgen die Van’t Hoff-Straße und der nördliche Teil der Liebigstraße. Wann genau diese Arbeiten durchgeführt werden, hängt von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln ab. Diese sind bisher noch nicht genehmigt.
