Das Auto wurde bei dem Unfall völlig zerstört. Der Fahrer erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Jede Hilfe für Fahrer zu spätTödlicher Unfall in NRW – Mercedes reißt auseinander

Der Mercedes wurde an der linken Seite bis zur C-Säule auseinandergerissen.
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Bei einem schweren Unfall in Oberhausen in Nordrhein-Westfalen ist am Dienstag (28. April) der 86-jährige Fahrer eines Mercedes ums Leben gekommen. Durch die Wucht der Kollision riss das Fahrzeug auf der linken Seite auseinander. Den Rettungskräften bot sich ein Bild der Zerstörung. Für den 86-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Der Mann war aus bislang ungeklärten Ursachen am Dienstagnachmittag in Oberhausen-Alstaden unterwegs, als er an der Kreuzung Alstadener Straße Ecke Brunostraße die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum im Bereich der Einmündung zur Brunostraße.
Mercedes wird nach Kollision mit Baum durch die Luft geschleudert
Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass der Mercedes völlig zerstört wurde und auf der linken Seite bis zur C-Säule auseinanderriss. Sowohl das Unfallfahrzeug als auch das abgerissene linke Vorderrad wurden nach dem Zusammenstoß in die Luft geschleudert und flogen mehrere Meter weit, bevor sie zum Stillstand kamen.
„Eine an der Einmündung wartende Pkw-Fahrerin hatte großes Glück. Teile des Unfallgeschehens spielten sich unmittelbar vor ihrem Fahrzeug ab. Sie blieb unverletzt“, berichtet ein Pressesprecher der Feuerwehr Oberhausen.

Die Feuerwehr am Unfallort vor dem völlig zerstörten Mercedes.
Copyright: Feuerwehr Oberhausen
Unter Einsatz von hydraulischen Schneid- und Spreizgeräten konnten die Einsatzkräfte den Fahrer aus dem völlig zerstörten Auto bergen. Jede Hilfe kam jedoch bereits zu spät. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen durch den Rettungsdienst sei der 86-Jährige noch am Unfallort seinen schwersten Verletzungen erlegen, so die Feuerwehr weiter.
Die Kreuzung Alstadener Straße / Brunostraße musste während der Bergungsarbeiten und des Rettungseinsatzes voll gesperrt werden. Ein Rettungshubschrauber, der zwischenzeitlich gelandet war, wurde nicht mehr gebraucht. Nach rund anderthalb Stunden konnte die Kreuzung wieder freigegeben werden. Die Polizei stellt weitere Ermittlungen zur Unfallursache an. (jv)
