Abo

„Verbrauch mehr als verdoppelt“Trinkwasser in mehreren Kreisen in NRW wird knapp – Appell an Bürger

2 min
In Trockenperioden steigt gleichzeitig die Brandgefahr (Symbolfoto).

In Trockenperioden steigt gleichzeitig die Brandgefahr (Symbolfoto).

Wegen der Hitzewelle ist das Trinkwasser in mehreren Kreisen in NRW knapp. Die Stadtwerke rufen die Bürger nun zum Wassersparen auf.

In Jülich ist die Versorgung mit Trinkwasser gefährdet. Die Stadtwerke Jülich meldeten auf ihrer Webseite einen drastisch gestiegenen Verbrauch, der auf die jüngste Hitzeperiode zurückzuführen ist. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher aufgefordert, äußerst sparsam mit Wasser umzugehen. Auch in Kreisen in Ostwestfalen gab es einen Aufruf zur Sparsamkeit mit Trinkwasser.

Die Bewässerung von Rasenflächen sowie das Befüllen von Schwimmbecken soll unterlassen werden. Diese Vorkehrungen seien entscheidend, um während der Hitzeperiode eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten.

Stark erhöhter Wasserbedarf in der Nacht

„Besonders in den Nachtstunden, in denen sich die Wasserspeicher normalerweise nachfüllen, hat sich der Verbrauch mehr als verdoppelt“, erklärte Uwe Macharey, Technischer Leiter der Stadtwerke. Der Versorger verfüge zwar über zwei umfangreiche Wasserspeicher, deren Füllstände jedoch zunehmend abnähmen. Die Maßnahmen seien unerlässlich, damit gerade bei den heißen Temperaturen ausreichend Trinkwasser zur Verfügung stehe.

Wie lange der Versorgungsengpass andauern wird, ist von der künftigen Wetterlage abhängig.

Aufruf zur Sparsamkeit mit Trinkwasser in Ostwestfalen

Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich offenbar in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke in Ostwestfalen ab. Wie der zuständige Wasserbeschaffungsverband „Am Wiehen“ auf seiner Website mitteilte, sei die Versorgung mit Trinkwasser gefährdet.

Die Trinkwasserampel wurde auf „rot“ gestellt. Auch hier hieß es, die Menschen sollten ebenfalls den Wasserverbrauch deutlich einschränken, um eine drohende Knappheit abzuwenden. Gärten sollten nicht bewässert und Pools nicht mit Wasser befüllt werden, so der Wasserbeschaffungsverband. (dpa/jv/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.