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VerkehrskonzeptLeverkusen bleibt Drehkreuz für Fernbusse

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Die grünen Flixbusse werden Leverkusen auch in Zukunft ansteuern.

Leverkusen – Auch nach dem Umbau des Liniennetzes wird Leverkusen für das Unternehmen mit den grünen Fernbussen das große Drehkreuz in Nordrhein-Westfalen bleiben. Das sagte ein Sprecher von Flixbus dem Leverkusener Anzeiger. Von den derzeit 42 Linien, die sich in Leverkusen kreuzen, werden auch in Zukunft „ein Großteil“ über den Busbahnhof in Wiesdorf führen, so der Sprecher. Wie viele es genau sein werden, steht noch nicht so ganz fest.

Derzeit plane man eine neue große Lösung für den Großraum Köln. Wie berichtet will Flixbus im Kölner Osten einen neuen Haltepunkt einrichten. Seit November 2015 wird Köln komplett über Leverkusen bedient, weil Köln sein Stadtzentrum vom Fernbus-Linienverkehr freihält. Auf diese Weise bekam das vom Eisenbahn-Fernverkehr ausgeschlossene Leverkusen wenigstens Buslinien in alle großen Städte der Republik und Europas. Die meisten Großstädte sind von hier aus direkt zu erreichen.

Wie bedeutend das Drehkreuz Leverkusen trotz des Wegfalls einiger Linien immer noch ist, sieht man an den Bus-Zahlen: In der letzten Juni-Woche hat Flixbus 677 Abfahrten ab dem Bahnsteig Leverkusen-Mitte absolviert. Das sind durchschnittlich fast 100 Busse täglich.

Zur Zeit wird das Liniennetz des Unternehmens weiter ausgebaut: Ab dem 13. Juli gibt es eine neue Linie Leverkusen-Barcelona ohne Umsteigen, die Fahrzeit liegt bei 21 Stunden. Sie verkehrt zweimal täglich.