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Verstopfte Rohre sind zu erwarten

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Erfolgreicher Beutezug nach dem Objekt der Begierde.

Das schreibt unser Leser Bernd Stadelbacher aus Schlebusch:

Zu den gegenwärtigen Hamster-Käufen an Toilettenpapier Wenn mir einer vor zwei Monaten erzählt hätte, dass ein erfolgreicher Einkauf mit dem Erwerb von einem Paket Toilettenpapier endet, den hätte ich für unzurechnungsfähig erklärt. Mittlerweile ist das aber nicht mehr witzig. Wenn man sieht, dass die Leute Servietten, Küchenrollen in ihren Einkaufswagen transportieren, dann weiß man, wo das endet, in verstopften Rohren. Wenn man nicht an die Vernunft von Mietern, gerade in Mehrfamilienhäusern, appelliert, dann freut sich nur eine Branche, die „Rohrteufel“. Schon jetzt sind Kläranlagen überfordert mit Dingen in den Abwässern, die da nicht reingehören. In der heutigen Situation, wird gegen so viele Grundrechte verstoßen, ob das Datenschutz ist oder die persönliche Freiheit. Dann muss man den Handel auch verpflichten, zum Beispiel Toilettenpapier an der Kasse zu rationieren. Interessant ist eine Aktion eines Edeka-Marktes im Rheinland-Pfälzischen Rengsdorf. Für das zweite Paket wird ein Aufschlag von fünf Euro und für das dritte sogar zehn Euro erhoben. Das Geld fließt dann in die „Corona-Hilfe“. Leider hat er bisher seine Aktion nicht durchführen können, mangels Verfügbarkeit von Toilettenpapier.

BERND STADELBACHER, LEVERKUSEN