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Angestellter verfolgt RäuberKiosk in Wiesdorf ausgeraubt – Flucht über Dönhoffstraße

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Den Verletzten versorgte man im Rettungswagen.

Leverkusen – Für den Angestellten eines Kiosks in Wiesdorf endete ein Raubüberfall am Freitagvormittag mit einer Verletzung. Um 11 Uhr sollen zwei Personen einen Kiosk etwa auf Höhe der Christuskirche ausgeraubt haben. Sie waren mit Pistolen bewaffnet, schlank und schwarz gekleidet und vermummt. Der Besitzer des Kiosks war nicht anwesend ; er sagte später, dass die Täter genau gewusst hätten, wo die Kasse ist und dass darin am Freitag mehr Geld als an anderen Tagen zu holen gewesen sei. Der Kiosk bietet Geld-Tranfer ins Ausland an.

Nach der Tat sind die Räuber nach Aussagen von Zeugen vor Ort ziemlich schnell mit einem grauen Opel in Richtung Montanusstraße davongefahren. Der Angestellte muss sich an das Auto der flüchtenden Räuber gehängt haben oder sich auf das Auto geschwungen haben.

Jedenfalls lief die Flucht nicht nach Plan: Die Räuber bauten an der Einmündung der Montanusstraße einen Unfall, fuhren mit dem Opel in Poller auf dem Bürgersteig hinein.

Angestellter wurde auf der Straße versorgt

Die Räuber ließen das Auto stehen und rannten zu Fuß weiter. Auf der Straße lag der Mann aus dem Kiosk. Er wurde dort zunächst versorgt, er sei aber nicht bewusstlos gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Wenig später traf ein Rettungswagen ein. Der Opel könnte gestohlen sein, das werde aber ermittelt. Ebenso lag noch keine offizielle Beschreibung der mutmaßlichen Täter vor.

Auf der Straße standen eine Menge Leute, es gibt also Zeugen. Einer sagte, dass der Opel mit extremer Geschwindigkeit über die Dönhoffstraße gefahren sei. Andere berichteten von quietschenden Reifen. Die Polizei machte keine Angaben darüber, wie schwer die Verletzungen des Kioskangestellten sind. Der Kiosk wurde anschließend geschlossen, eine Mitarbeiterin der Polizei sicherte Spuren.