Auch das Wuppermann-Bildungswerk in Manfort ist geschlossen. Und das bedeutet: Kurzarbeit für die meisten in der Schule Beschäftigten. Besonders betroffen seien die Mitarbeiter in der technischen Qualifizierung, sagte Andreas Tressin vom Arbeitgeberverband und der Unternehmerschaft Rhein-Wupper. Beide Organisationen zusammen mit 45,7 Prozent die meisten Anteile des Bildungswerks, das als gemeinnützige GmbH organisiert ist. Weitere 45,5 Prozent hält die Stadt Leverkusen, 0,8 Prozent gehören der namensgebenden Wuppermann AG.
Seit 16. März und bis zum Ende der Osterferien ist kein Unterricht mehr; „alle Auszubildenden, Umschüler und sonstige Teilnehmer mussten nach Hause oder in die Kooperationsbetriebe geschickt werden“, so Tressin. Unterricht, der von Arbeitsagentur und Jobcenter bezahlt wurde, war bis zum Dienstag finanziert. Wie es weitergeht, ist unklar. Fließe kein Geld, „drohen dem Bildungswerk existenzielle Schwierigkeiten“ sagte Tressin. „Wir brauchen deshalb dringend einen Schutzschirm auch für gemeinnützige Bildungsdienstleister, der auch die durch die Corona-Krise verursachte Undurchführbarkeit geplanter Maßnahmen beinhaltet.“
