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Jede Hilfe zu spätZwei Menschen sterben bei Badeunfällen in NRW

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Ein 27-Jähriger war im Feldmarksee in Sassenberg (Archivfoto) untergegangen und konnte nur noch leblos geborgen werden.

Ein 27-Jähriger war im Feldmarksee in Sassenberg (Archivfoto) untergegangen und konnte nur noch leblos geborgen werden.

Ein 20-Jähriger wollte sich nach dem Joggen abkühlen und ertrank. Auch für einen 27-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Bei Badeunfällen in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch (28. Mai) zwei Menschen ums Leben gekommen. In Herne ertrank ein 20-Jähriger im Rhein-Herne-Kanal, in einem See in Sassenberg konnte ein 27-Jähriger nur noch leblos geborgen werden. Erst zu Pfingsten waren sechs Menschen bei Badeunfällen gestorben.

Junger Mann will sich nach dem Joggen abkühlen und stirbt

Zu dem einen der tödlichen Unfälle ist es am späten Mittwochabend in Herne gekommen. Wie die Polizei mitteilte, sei der junge Mann gegen 22.45 Uhr mit einem Begleiter joggen gegangen. Um sich nach der Laufrunde und bei den sommerlichen Temperaturen abzukühlen, sei er dann ins Wasser im Rhein-Herne-Kanal gesprungen, so der Sprecher weiter.

Nach wenigen Minuten habe der Mann um Hilfe gerufen, weswegen sein Begleiter hinterhersprang und versuchte, den 20-Jährigen zu retten - jedoch ohne Erfolg. Anschließend alarmierte er die Feuerwehr.

Mit Hilfe von Tauchern und einer Drohne hätten die Einsatzkräfte das Hafenbecken abgesucht, sagte der Sprecher. Die Einsatzkräfte konnten den Mann allerdings nur noch tot bergen. Gegen 0:30 Uhr war der Einsatz beendet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

27-Jähriger stirbt bei Badeunfall im Feldmarksee

Auch in Sassenberg in Nordrhein-Westfalen endete ein Badeausflug tödlich. Ein Zeuge beobachtete, wie ein Mann im Feldmarksee unterging, wie die Polizei mitteilte. Trotz umgehender Suchmaßnahmen durch Feuerwehr und DLRG konnte der Mann nur leblos geborgen werden. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Der 27-Jährige aus Warendorf starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf.

In Köln ist das Baden im Rhein verboten. Grund war die Zahl der tödlichen Badeunfälle. Anfang September hatte der Kölner Rat deshalb nach einigen Todesfällen das Badeverbot im Rhein beschlossen. Auch andere Städte wie Düsseldorf und Neuss erließen Verbote. (jv/dpa)