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Mehrere VerletzteRutsche in spanischem Badeort wird geschlossen – nach einem Tag

2 min

Madrid – Sie sollte eine atemberaubende Attraktion werden: die neue Rutsche im spanischen Badeort Estepona.

Die längste Stadtrutsche Spaniens sollte Einwohnern und Touristen den Weg hinunter zum Strand erleichtern.

Der Ort an der Costa del Sol liegt an einem Hang und der Weg zum Meer ist mitunter beschwerlich.

Die 38-Meter-Rutsche war als spaßige Abkürzung gedacht. Doch nur einen Tag nach ihrer Eröffnung musste sie wieder geschlossen werden, wie die spanischen Medien „20 Minutos“ und „La Vanguardia“ schreiben. Der Grund: Einige Nutzer haben von der Rutsche, die ein Gefälle von bis zu 34 Grad hat, Blessuren davongetragen.

„Ich habe mir überall wehgetan“

Eine Twitter-Userin teilte ein Bild ihrer verschrammten Ellenbogen, ihr Hinterteil aber sehe noch schlimmer aus. „Ich habe mir überall wehgetan“ schrieb sie dazu. Sie sei am Ende der Rutschpartie zwei Meter weit geflogen und auf den Boden gefallen. Auch gefährlich anmutende Videos im Netz zeigen, wie Rutschende mehrere Meter weit abheben, bevor sie im Sand landen.

Die Stadtverwaltung von Estepona hat die Rutsche daraufhin nur einen Tag nach der Eröffnung wieder geschlossen. Sie soll nun erneut auf ihre Sicherheit überprüft werden. Allerdings seien auch tausende Menschen auf der neuen Attraktion gerutscht, ohne Blessuren davonzutragen, erklärte die Stadt in einem Statement.

Rutschen nur im Sitzen

Es sei wichtig, die Sicherheitshinweise an der Rutsche zu beachten: So dürfe man nicht liegend rutschen, sondern nur im Sitzen. Dabei solle man die Arme nah am Körper halten und nicht gleichzeitig mit anderen rutschen.

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Auf den Videos, die in den sozialen Netzwerken verbreitet werden, sind auch einige Menschen zu sehen, die diese Instruktionen beim Rutschen missachten. (rer)