Ein bedeutendes Software-Update für die Anker Solarbank 3 Pro wird kurz vor der Einführung einer neuen Geräteserie bereitgestellt.
Neues Update für BalkonkraftwerkeAnker macht Speicher fit für Stromausfälle

Kleines Kraftwerk mit neuem Update für die Anker Solarbank 3 Pro Systeme mit beeindruckendem Neuigkeiten.
Copyright: Hintergrund: Gemini 2.5 Flash Image / Produktbilder Via Kleines Kraftwerk
Für die SOLIX Solarbank 3 Pro wurde vom Produzenten Anker eine umfassende Software-Aktualisierung herausgegeben. Kurz bevor die kommende Speichergeneration, die Solarbank 4 Pro, erwartet wird, kommt die neue App-Version 3.19.0 heraus. Dieses Update ist nicht nur eine simple Korrektur von Fehlern. Es deutet an, wohin die Entwicklung bei der dezentralen Energieversorgung geht. Dabei gewinnt die Software für die Anlagensteuerung zunehmend an Bedeutung.
Backup Reserve nur für Anker 3 Pro
Das wahrscheinlich wichtigste neue Merkmal ist die „Backup-Reserve“. Diese steht ausschließlich für die Anker 3 Pro bereit. Anwender haben mit diesem Feature die Möglichkeit, einen definierten Anteil der Akkukapazität zu reservieren. Bei einem Stromausfall soll diese zurückgelegte Energie dann für mehr Versorgungssicherheit sorgen. Die Vorgehensweise vieler Anwender war bislang, den Speicher für eine maximale Eigennutzung so weit wie möglich zu leeren. Das berichtet „Kleines Kraftwerk“.
Zusätzlich verbessert die Aktualisierung die Steuerungsmöglichkeiten bei der Akku-Verwendung. Nutzer haben jetzt die Option, ein variables oberes Ladelimit zu bestimmen. Gleichzeitig lässt sich die untere Grenze für die Entladung viel genauer justieren. Bislang waren Justierungen häufig nur in größeren Stufen, zum Beispiel von 5 oder 10 Prozent, durchführbar. Eine solche genauere Regelung ermöglicht eine optimierte Abstimmung auf den persönlichen Strombedarf. Sie kann auch die Haltbarkeit des Akkus erhöhen. Zudem ist ein planvolles Aufladen möglich, zum Beispiel wenn Netzstrom besonders preiswert ist.
Den Zeitpunkt für das Einspeisen überschüssiger Energie bestimmen
Neu ist auch die Option, Zeitpunkte für das Einspeisen von überschüssiger Energie in das Stromnetz bewusst zu bestimmen. Dadurch lassen sich die Systeme besser auf rechtliche oder ökonomische Rahmenbedingungen ausrichten. Die Aktualisierung dient außerdem der Vorbereitung des Marktes auf die bald erscheinende Solarbank 4 Pro. Laut ersten Angaben wird diese voraussichtlich eine Kapazität zum Speichern von circa 5 Kilowattstunden (kWh) haben. Das wäre ein erheblicher Zuwachs im Vergleich zu den rund 2,7 kWh beim aktuellen Modell. Es wird ebenfalls mit einer gesteigerten Ausgangsleistung gerechnet.
Nach Aussage von Markus Struck, dem Geschäftsführer von Kleines Kraftwerk, macht diese Entwicklung deutlich, wie Balkonkraftwerke sich immer mehr zu kompakten Speichersystemen für zu Hause wandeln. Dadurch würden die Abgrenzungen zu kompletten Photovoltaikanlagen immer unschärfer. Für die Nutzer resultiert daraus eine größere Autonomie vom Stromnetz. Auch die Rentabilität durch eine smarte Regelung und die Übersicht über ihre Energieströme nehmen zu. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.