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1. FC KölnDebatte um Abstellung von Nationalspielern nimmt Fahrt auf

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Horst Heldt

Sportdirektor Horst Heldt

Köln – Horst Heldt hat in den vergangenen beiden Monaten viel über das Thema gesprochen und auch sprechen müssen. Für den Sportchef des 1. FC Köln gehört die Abstellung von Nationalspielern aber sicher nicht zu seinen Lieblingsthemen. Nach dem Spiel am Freitag in Bremen steht für den FC die dritte und damit letzte Länderspielpause an. Die Diskussion um die Abstellungen nimmt also wieder Fahrt auf, zumal seit dem vergangenen Montag der zweite Lockdown in Deutschland läuft und die Situation außerhalb Deutschlands sich teilweise noch dramatischer darstellt.

Stand Donnerstag muss und wird der 1. FC Köln seine Nationalspieler in der kommenden Woche für bis zu drei Spiele abstellen. „Wir müssen noch die bundesweiten Corona-Schutzmaßnahmen abwarten. Das soll so um den 8. November herum  geschehen“, erklärte Horst Heldt. Der 50-Jährige geht aber davon aus, dass sich der Status in Bezug auf Berufspendler, Diplomaten und Berufssportler nicht ändern wird. Für diese Gruppen gibt es bei Reisen eine Ausnahmeregelung. „Die Spieler müssen nach der Reise nicht in Quarantäne.  Die anderen NRW-Bundesligaclubs handhaben das genauso“, sagte Heldt.

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Der nächste FC-Gegner Werder Bremen hat inzwischen erklärt,  nächste Woche keinen seiner Nationalspieler ins Ausland  reisen zu lassen. Es bestehe seitens der FIFA keine Abstellungspflicht für Partien in Corona-Risikogebieten, wenn einem Spieler unabhängig vom Testergebnis eine fünftägige Quarantäne droht. Ein solche Quarantäne verlangt das Bremer Gesundheitsamt. „Das ist bei uns in NRW nicht der Fall.  Deshalb haben wir auch keine andere Wahl, als die Spieler abzustellen“, erklärte Horst Heldt. (sam)