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1. FC KölnDFB verhängt nächste hohe Geldstrafe

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Kölner Fans zünden Rauchbomben und Pyrotechnik.

Kölner Fans zünden Rauchbomben und Pyrotechnik.

Der 1. FC Köln muss erneut für die Pyroshows seiner Anhänger bezahlen. Die neueste Strafe beläuft sich auf 220.000 Euro.

Der 1. FC Köln macht seinem Ruf als „Randalemeister“ weiter alle Ehre. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten nun erneut wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer hohen Geldstrafe belegt. Wegen des Einsatzes von mindestens 110 pyrotechnischen Gegenständen (Bengalische Feuer und Rauchkörper) beim Bundesliga-Heimspiel am 14. Januar gegen den FC Bayern München (1:3) und einer neunminütigen Spielunterbrechung durch die starke Rauchentwicklung muss der FC 220.000 Euro zahlen.

Der FC kann 73.000 Euro von dieser Strafe für eigene sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden und muss diese dem DFB spätestens bis zum 31. Dezember 2026 nachweisen.

Zweithöchste Einzelstrafe für den FC

Das ist die zweithöchste Einzelstrafe in der Geschichte der Geißböcke. Im April 2025 brummte der DFB den Kölnern für den Einsatzt von Pyrotechnik im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC Berlin eine Strafe in Höhe von 316.400 Euro auf. Der FC musste erst im Februar 2026 eine hohe Strafe zahlen. Für den massiven Einsatz von Pyrotechnik im rheinischen Derby bei Borussia Mönchengladbch (1:3) waren 98.500 Euro fällig.

Die Geißböcke mussten in der gesamten Saison 2024/25 als Zweitligist 924.355 Euro für das Fehlverhalten ihrer Fans in 37 Fällen mit insgesamt 1460 Pyro-Gegenständen an den DFB überweisen und lagen damit auf Platz eins unter allen deutschen Clubs. In der aktuellen Bundesliga-Saison 2025/26 belaufen sich die Strafzahlungen des FC bislang auf 443.000 Euro.