Die personellen Probleme des 1. FC Köln reißen nicht ab. Nun hat es Luca Kilian erwischt. Der Innenverteidiger knickte im Training am Mittwoch um und verletzte sich am Sprunggelenk.
1. FC KölnLuca Kilian droht Bundesliga-Auftakt zu verpassen

Luca Kilian wird vom Physio Marvin Kreuzwieser (r.) und Torwart-Trainer Uwe Gospodarek verletzt vom Platz begleitet.
Copyright: IMAGO/Beautiful Sports
Neues Jahr, alte Sorgen: 2023 hat für den 1. FC Köln mit einer weiteren Hiobsbotschaft begonnen. Luca Kilian zog sich im Training am Mittwochvormittag eine Verletzung am Sprunggelenk zu. Der Innenverteidiger knickte in einem Zweikampf um und blieb zunächst am Boden liegen. Auch nach einer Behandlungspause konnte der 23-Jährige mit dem rechten Fuß nicht mehr auftreten und den Platz nur gestützt verlassen. Offenbar hatte Kilian aber Glück im Unglück. Nach einer ärztlichen Untersuchung stand fest, dass er nur „vorerst“ pausieren muss. Das erste Bundesligaspiel nach der langen Winter-WM-Pause am 21. Januar gegen Werder Bremen droht der Defensivmann aber zu verpassen.
Damit erhält das ohnehin gut gefüllte FC-Lazarett weiteren Zuwachs. In den Offensivspielern Jan Thielmann, Mark Uth, Florian Dietz, Sebastian Andersson und Dimitris Limnios beklagen die Kölner gleich fünf langzeitverletzte Akteure. Nach der Verpflichtung von Davie Selke hat Christian Keller weitere Transfers jedoch als unwahrscheinlich bezeichnet: „Wir wollten einen Neuner holen, das haben wir gemacht. Ich würde aber nie ‚nie‘ sagen, weil sich vielleicht jemand verletzt und wir nochmal etwas machen müssen. Geplant ist aber nichts“, hatte der FC-Sportchef am Dienstag erklärt. Als Alternativen in der Innenverteidigung stehen Timo Hübers, Nikola Soldo und Jeff Chabot zur Verfügung. Linksverteidiger Kristian Pedersen könnte im Zentrum aushelfen. (tca)
